13.09.2021 Pool-Tag am Mesotopos

Wir hatten beschlossen, nicht an unserem ersten Tag gleich wieder los zu hecheln. Vielmehr wollten wir den ersten Tag am Hotel-Pool verbringen. Nach dem Frühstück, dass draußen serviert wurde, haben wir geschaut, wo man denn einkaufen könne und fanden ganz in der Nähe einen Lidl. Dort sind wir dann hin und haben Wasser, Wein und Obst eingekauft.

Zuvor geht man aber am Caldera Rand entlang und hat eine atemberaubende Aussicht.

Aussichtspunkt: 36°23’31.7″N 25°26’20.2″E

Der Einkauf bei Lidl war ebenfalls eine Interessante Erfahrung. Das kleine Gebäude ist zweistöckig und auf Grund von Corona Maßnahmen, war der Eingang auf der Rückseite im UG. Man mußte sich nach oben durcharbeiten, denn dort waren die Kassen. Die Decken waren so niedrig, dass ich sie im normalen Stand mit der Hand locker erreicht hätte. Die Gänge waren vielleicht einen Meter breit. Wie geht das – Beschäftigte räumen Regale ein und Kundschaft flaniert auch noch durch die Gänge und das bei der Breite? Wir waren ja so schon geschockt, aber als wir die Kassen erreicht haben meinte ich zu meiner Partnerin, dass das keine Lidl Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in Deutschland mitmachen würde. Ein einziges Chaos und Tohobawo. Wahnsinn! Eng, laut ein einziges Gewusel und dazu kam noch, dass jedes gekaufte Teil in eine eigene Plastiktüte kam.
Wir waren jedenfalls heilfroh als wir wieder draussen waren.
Wir haben unsere Einkäufe im Eisschrank verstaut und sind dann wieder an den Hotel-Pool.

Am Nachmittag sind wir zum nahegelegenen Bäcker gegangen und haben einen Espresso und ein Lemon Pie gegessen. Letzterer schmeckte zwar gar nicht mal so schlecht, war aber eine einzige klebrig-feuchte Masse und das mit der Größe der Kaffebecher haben wir bis zum letzten Tag auch nicht heraus bekommen. Ich war immer der Meinung, wenn ich einen Latte bestelle, müßte ich einen großen Becher gbekommen. Ich bekam aber so etwas wie einen Espressobecher. Merkwürdig.
Natürlich haben wir wieder einen Blick auf die Caldera geworfen, als wir am Aussichtspunkt vorbei kamen. Das war schon faszinierend!

Den Rest des Tages verbrachten wir am Pool und brutzelten in der Sonne. Gefährlich ist, was den Sonnenbrand betrifft, dass immer ein leichter Luftzug weht (der sogenannte Meltemi), und so merkt man gar nicht, wie man langsam verbrennt.

Am Abend schauten wir bei Tripadvisor nach den besten Restaurants in der Nähe, doch die meisten waren etwas weiter weg. Trotzdem – durchweg fast alles machbar, aber bei Straßen ohne Gehweg und den chaotischen Autofahrern auf Santorin nicht so angenehm zu laufen und so kamen wir auf die Idee uns eine Pizza kommen zu lassen. Wir haben die Domino’s App installiert, aber wie gibt man einen Lieferort an, wenn das Hotel an einer Straße steht, die keinen Namen hat. Gaaaaanz schwierig! Irgendwann haben wir aufgegeben und sind mit einem Flyer von Domino’s Pizza zur Rezeption und haben die Chefin gebeten für uns anzurufen. Das machte sie gerne für uns, es beruhigte uns aber dass sie ebenfalls Probleme hatte. Sie erklärte uns, dass das Problem nicht nur die Adresse des Hotels ist, sondern der Bezirk der Domino’s Pizzeria, denn die Telefonnummer auf dem Flyer sei nicht aus dem Ort Mesaria (wo das Hotel steht), sondern weiter weg auf der Insel. Bis das dann gregelt war, welche Filiale uns beliefert, verging ein ganzes Stück Zeit. Wir setzen uns noch ein wenig an den Pool und warteten auf die Pizza, die nach 20 Minuten kam. Ich hatte eine “Griechische Pizza”bestellt, die wirklich exzellent war. Gerne wieder!

Hotel-Anlage Mesotopos am Abend

Mit der Pizza und einem Gläschen Wein setzten wir uns auf den Balkon und genossen den restlichen Abend.

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