Gefahren Australien

Haftungsausschluß
Alle Angaben habe ich nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, ich kann aber natürlich nicht ständig alle hier niedergeschriebenen Verfahren, Regeln, Gesetze, Vorschriften, Empfehlungen auf Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen – da hätte ich viel zu tun.


Deshalb gilt: Eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit aller Angaben, sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann ich nicht übernehmen!


Wenn Sie feststellen sollten, daß etwas, was ich hier schreibe, nicht mehr gültig oder sogar falsch ist, wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar.


Welche Gefahren gibt es, wenn man in Australien Urlaub macht?


Dengue-Fieber


Das Dengue-Fieber tritt gelegentlich im Norden Queenslands (also Cairns, Cape Tribulation, Bloomfield Falls, usw.) auf. Verursacht wird es durch eine Infektion mit dem Dengue-Virus, welches von der tagaktiven Aedesmücke übertragen wird. Auf Grund der extremen Muskelschmerzen, wird es auch Knochenbrecher-Fieber genannt.
Die Erkrankung kann zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen und wenn sie nicht behandelt wird, führt sie in 40%-50% der Fälle sogar zum Tod.
Ein Risiko besteht hauptsächlich in den Monaten Dezember bis Juni. Die Inkubationszeit beträgt 3 – 14 Tage, in der Regel 7 – 10 Tage.
Leider gibt es bis heute gegen das Dengue Fieber keinen Impfstoff und auch keine ursächliche Behandlung.
Somit ist die einzige Vorbeugungsmethode ein umfangreicher Mückenschutz während des Tages in Form von wirksamen Insektensprays und weißer Kleidung, die möglichst viele Stellen des Körpers bedeckt.


Gefahren durch Tiere


Jedem Australien-Reisenden sollte klar sein, dass es in Australien sehr viele gefährliche Tiere gibt – vor Allem im Outback. Nach den letzten Überschwemmungen z.B. wurde gemeldet, daß viele gefährliche Schlangen und Spinnen vor dem Wasser in das Landesinnere geflüchtet seien. Das zeigt, daß man selbst in den Städten der Ostküste nicht ganz sicher ist. Die einzige Vorgbeugung ist aufpassen, informieren und Warnschilder beachten. Bei Kontakt mit solchen Tieren, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Eine gefährliche Schlange oder Spinne haben wir während unseres ganzen Urlaubs nicht gesehen, doch eine alltägliche Gefahr ist die durch Quallen und Krokodile. Hier unbedingt immer aufpassen! Es gibt zwar viele Warnschilder, doch so ein Schild ist auch schnell übersehen.
Zuweilen sind die Strände atemberaubend, z.B. Cape Tribulation, doch baden darf und sollte man auf Grund der Krokodil-Gefahr nicht.
Dazu eine kleine Anekdote:
Auf Höhe der Whitsunday Islands hatten wir unseren Wagen an einem Parkplatz abgestellt und sind durch ein kleines Wäldchen gewandert.
Wir erreichten nach ca. 30-45 Minuten eine einsame Meeresbucht, die gerade dazu einlud zu baden. Wir haben den Starnd nach den üblichen Warnschildern abgesucht, aber keines gefunden – also rein ins Wasser. Wir wähnten uns außerdem in einer Region der Ostküste, wo es keine Krokodile mehr gibt – bis in einiger Entfernung ein kleiner Höcker an der Wasseroberfläche zu sehen war. Wir haben noch kurz überlegt, ob es Treibgut sein könnte, doch der Höcker näherte sich langsam aber stetig. Wir sind dann ganz schnell aus dem Wasser, haben unsere Sachen gepackt und sind durch den Wald wieder zurück zum Auto. Am Parkplatz sahen wir dann das große Warnschild: baden in allen Buchten auf Grund der hohen Krokodil-Gefahr verboten. Puuuh, Glück gehabt!

Auch die Gefahr durch Quallen ist, kaum zu glauben, extrem und höher als die durch Haifische!
So findet man den Box Jellyfish zwischen Oktober und Mai an der Nord- und Nordostküste Australiens. Der Box Jellyfisch ist eine Würfelqualle, ist im Pazifik zu Hause und gehört zu den gefürchtetsten Quallen der tropischen Meere. Sie gilt als das giftigste Meerestier der Welt. Jedes Jahr sterben mehr Menschen an dieser Qualle als an Hai-Angriffen!

Vorsichtsmaßnahmen:
Zwischen Oktober und Mai sollte an den nördlichen Küstengewässern Australiens, nur an mit Netzen (Stinger Nets) gesicherten Stränden gebadet werden. Tragen Sie Schutzkleidung (Neoprenanzug oder einen so genannten “Stinger-Suit” (Quallenanzug) aus Lycra), um eventuellen Kontakt mit Quallen zu vermeiden.

Gefahren durch Pflanzen
Klingt erst einmal lächerlich: Gefahren durch Pflanzen. Ist es aber durchaus nicht. Man kann z.B. mit einem gemieteten Auto durch Teile des Regenwaldes fahren, oder nördlich von Cape Tribulation zu Fuß durch den angrenzenden Regenwald laufen, selbst an Fluß und Bachläufen findet man gefährliche Pflanzen. So machte uns ein gemieteter Regenwald-Führer auf den sogenannten “stinging Tree”, die sogenannte Australische Brennesessel aufmerksam. Diese kann bis zu 10 m (nicht verschrieben!) hoch werden. Die Blätter sind mit Brennhaaren besetzt, die ein Gift enthalten und sehr toxisch sind. Berühren sollte man die Blätter auf keinen Fall, ja selbst in die Nähe sollte man nicht kommen, da diese Brennhaare laufend abfallen und durch die Luft schweben. Im Gegensatz zu unserer heimsichen Brennessel können die Schmerzen bei Berührung des stinging Tree über Monate, in schlimmen Fällen sogar Jahre (!) anhalten. Man kann sich vor den Brennhaaren auch nur bedingt schützen, da sie fast jede faserbasierte Kleidung durchdringen! Man sollte also nie zu sorglos durch Wälder laufen!

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