Mid-West USA Reise, 18.08.2012, Ouray - Moab

Nach einem amerikanischen Frühstück mit Rührei , Sausages und diversem Anderen sollte es heute über den Black Canyon of the Gunnison und das Colorado National Monument nach Moab gehen. Die heutige Etappe sollte so aussehen:


Strecke: 411 km, Fahrtzeit: 5,75 h



Höhenprofil der Etappe:

Hoehenprofil: Ouray – Moab


Noch einen letzten Blick auf die Ouray Main Street in der Morgensonne

und kurz getankt, ging es nun zum Black Canyon of the Gunnison, den wir wir nach 80 km und ca. 1 Std. Fahrtzeit erreichten.





Wir fuhren die Rim Drive Rd. ab und hielten immer wieder an um die tolle Aussicht auf den Canyon zu genießen. Leider war es auch hier sehr diesig.
Der Canyon ist zwar nicht so riesig wie der Grand Canyon, oder so farbenfroh wie der Bryce Canyon, doch jeder Canyon hat seine Reize.



Der Black Canyon of the Gunnison ist eine schmale Schlucht durch die der Gunnison River fließt. Der Canyon hat seinem Name unter anderem dadurch erhalten, daß er so schmal ist, daß selten Sonnenlicht bis unten auf das Wasser fällt. Viele Wände des Canyon erscheinen dadurch ganztägig dunkel bis schwarz.
Der Fluss „Gunnison“ wurde benannt nach Captain John Gunnison, der 1853 einen See des Gunnison überquerte, den Lake Fork.



Info
Adresse:
Black Canyon of the Gunnison
102 Elk Creek
Gunnison, CO 81230
Tel: (970) 641-2337 x205


Webseite: https://www.nps.gov/blca/index.htm


Karte: Karte Black Canyon of the Gunnison


GPS Position: 38°32’28.2″N 107°41’35.6″W


Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten bitte hier nachlesen Öffnungszeiten Black Canyon of the Gunnison


Eintrittspreise: Pro Fahrzeug oder Motorrad – $15.00
Beinhaltet alle Personen in einem privaten, nicht-kommerziellen Fahrzeug und ist gültig für sieben Kalendertage.


Anschließend ging es weiter zum Colorado National Monument.




Hier kann man viele Sandsteinformationen bewundern, die auf Grund von Eiseneinlagerungen in den unterschiedlichsten Rot-Tönen schimmern. Wind, Wasser, Hitze und Frost hat die vielen Felsen so geformt wie sie heute aussehen.


Der Rim Rock Drive beginnt am Parkeingang beim Ort Grand Junction und ist 43km lang.











Info
Adresse:
Colorado National Monument
1750 Rim Rock Drive
Fruita, CO 81521
Phone:(970) 858-3617 x360


Webseite: https://www.nps.gov/colm/index.htm


GPS Position: 39°02’06.5″N 108°37’51.5″W


Öffnungszeiten: Das Colorado National Monument ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche geöffnet.


Eintrittspreise:
private, nicht kommerzielle Fahrzeuge: $15
Motorradfahrer: $10
Fahrradfahrer: $5
Der Rim Rock Drive mündet auf die 340, die kurz darauf Fruita und die I-70 erreicht. Von der I-70 fuhren wir ab auf die US-6, Crescent to cisco East Rd und von dieser auf die US-128. Diese Straße führte uns nach einiger Zeit ganz nah am Colorado River vorbei und so stiegen wir aus, um unsere Füße einmal im Colorado zu baden. Was für eine Aussicht!



Blick auf die Red Cliffs Lodge bei 38°41’01.6″N 109°27’29.8″W
Ursprünglich hatte ich hier buchen wollen, statt in Moab, aber die Lodge war schon extrem früh ausgebucht.


Wir fuhren weiter auf der US-128, bogen ab auf die US-191 und erreichten den Ortseingang von Moab und unser gebuchtes Motel 6. Hier wollten wir für zwei Nächte bleiben um den ganzen nächsten Tag für den Arches NP, den Deadhorse Point State Park und Canyonland zu haben.

Ein Motel ist die günstigste Unterbringung in den USA. Ich wähle immer ganz gerne Motel 6 da es meistens einfach, aber sauber und vor Allem günstig ist. Die Verpflegung stellt natürlich ein Problem dar. Man kann sich morgens in der Rezeption einen, oder mehrere Kaffee aus einer Thermoskanne nehmen, doch andere Verpflegung gibt es nicht.
Es gibt noch Best Western, die auch Häuser unterhalten, die von der Bauart her Motelcharakter haben und es gibt noch Super 8. Bei diesen Beiden erhält man durchaus auch recht reichhaltiges Frühstück amerikanischer Art, dafür sind sie aber auch teurer als Motel 6. Bei allen Urlauben in den USA sehe ich immer zu, daß ich einen vernünftigen Mix von Motels und Häusern mit Frühstücksverpflegung habe. Allen Häusern gemeinsam ist das Problem der Abendverpflegung.

Wir fuhren an diesem Abend zum nächsten Supermarkt und deckten uns mit Lebensmitteln für das Abendbrot und Frühstück ein. Wieder zurück überlegten wir, wo wir das Abendbrot einnehmen konnten, denn die Zimmer waren zwar sauber, aber sehr, sehr einfach gehalten. Bis jemand auf die Idee kam, am Pool zu essen, wo ein sehr großer Tisch mit Stühlen und Polstern stand. Eine tolle, rustikale Atmosphäre. Anschließend gingen wir noch in Moab bummeln, da die Geschäfte in den USA, und erst recht in Touristengebieten lange auf haben. Anschl. tranken wir am Pool noch ein Gläschen Wein und gingen dann zu Bett. Ein anstrengender nächster Tag wartete auf uns.

rueckwaerts vorwaerts
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