USA Osten, 27.05.2019, NYC - Rockefeller Center - Carnegie Hall - Central Park - Times Square - Empire State Building

Ursprünglich war für diesen Tag die Schifffahrt zu Liberty und Ellis Island geplant und erst am daraufolgenden Tag Broadway, Times Square, Top of the Rock, usw.. Der Wetterbericht sagte aber aus, am nächsten Tag sei es zwar nur leicht regnerisch, aber sehr bedeckt. Was sollen wir auf dem Empire State Building wenn schlechte Sicht ist? Also haben wir beschlossen, das Programm zu tauschen und haben an diesem Tag die Tour in den Norden New Yorks gemacht.


Erst einmal ging es aber zum Frühstück. Wenn es schon kein Müsli gibt und keinen vernünftigen Belag für das Ziehharmonika-Brot, wie Käse oder Wurst, dann wird allmorgendlich der Waffelautomat, den fast jedes Hotel/Motel in den USA hat, zum zentralen Bestandteil des Frühstücks. Dieser war jedoch an diesem Morgen “Out of order”. Das Frühstück ist mit 13$ angesetzt und dann solch eine spärliche Auswahl? Da hätte ich mehr erwartet, zumahl das Hotel selbst auch nicht billig war. Wir versorgten uns also mit einem Kaffee und dem was uns zur Verfügung stand und stellten fest, daß das Hotel auch einen Balkon hat, von dem man direkt auf das One World Trade Center schauen kann. Was für eine Aussicht!

Aber wie das in den Häuserschluchten so ist, es war ein wenig zugig, und so sind wir dann doch relativ zügig wieder auf unser Zimmer gegangen und bereiteten uns auf den Stadtbummel im Norden New Yorks vor.


Wir sind dann mit der PATH (Port Authority Trans-Hudson) zur Station “47-50 Streets Rockefeller Center Station” gefahren, dann ein Stück die 6th Ave. hinauf und dann in die W 49th Street. Dann steht man vor dem berühmten Bürokomplex, doch wie kommt man zum Observation Deck? Ich bin kurz rein ins Hauptgebäude, dem Comcast Building und habe den Portier gefragt. “Einmal noch um die Ecke, in der W 50th St.” So war es. Einmal um die Ecke und ungefähr bei 40°45’33.9″N 73°58’46.1″W erreichten wir den Eingang zum Observation Deck. Der Andrang war riesig und auch wieder keine Express Lane die den Namen verdienen würde. Man reicht an der Kasse sein Handy mit dem QR Code des New York Passes dem Kassierer rüber und erhält Handy und Eintrittskarten zurück. Dann wird man in vielen Schlangenlinien auf einer Etage des Gebäudes herum geführt, sieht noch einen Film über Herrn John D. II Rockefeller und fährt dann mit dem Fahrstuhl zur Aussichtsplattform im 70. Stockwerk. Alleine die Fahrstuhlfahrt ist schon interessant. In der Decke des Fahrstuhls wird ein Film abgespielt: man schaut in den Himmel und fährt mit einem offenen Fahrstuhl, um den herum das Gebäude hochgezogen wird.
Im 70. Stockwerk angekommen, befindet man sich dann in einer Höhe von 259 Metern. Damit ist das Comcast Building eines der höchsten Gebäude von NYC.
Beim Rockefeller Center handelt es sich nicht um ein einzelnes Gebäude, vielmehr ist das Rockefeller Center ein Gebäude-Komplex und besteht heute aus 20 Bauten – 19 davon sind Hochhäuser. Das höchste der 20 Gebäude ist der oben erwähnte und im Bild zu sehende Comcast Tower.
Wie kam es zu diesem Bau? 1926 hatte die Stadt New York City den Wunsch ein neues Operngebäude für die Metropolitan Opera zu bauen. Der Architekt Benjamin Wistar Morris wurde beauftragt und entwarf den gesamten Gebäudekomplex mit dem zentralen Platz in der Mitte.
John D. Rockefeller II war von dem Entwurf derart begeistert, dass er in dem Projekt eine führende Rolle übernahm. Dann kam 1929 der Börsencrash, und die Metropolitan Opera musste notgedrungen aus dem Projekt aussteigen. John D. Rockefeller II hatte nun das Problem mehrere teure Einzelgrundstücke zu haben. Was tun damit? Er beschloß, diese Grundstücke jetzt rein kommerziell zu nutzten.
Mit dem Bau der ersten Gebäude wurde 1931 begonnen und es entstanden zwischen 1930 und 1939 15 Hochhäuser, alle im Art déco Stil. Ein Gebäude wurde 1954 wieder abgerissen und 1947 kamen fünf weitere hinzu. Wer rechnen kann hat bestimmt bemerkt, dass das nur 19 Gebäude ergibt. Noch vor dem Projekt Rockefeller Center war 1920 mit dem Bau der Radio City Hall begonnen worden. Diese wurde 1932 fertiggestellt und dem Rockefeller Center hinzugerechnet, was rechnerisch das 20. Gebäude im Komplex ergibt. Da schon im Jahre 1920 mit dem Bau begonnen wurde, ist sie das älteste Gebäude im gesamten Gebäude-Ensemble .

Wenn man sich die Gebäude bei google Earth von oben anschaut, stellt man fest, daß viele der Gebäude nicht wie sonst üblich quadratisch, sondern rechteckig sind. Das hat der Architekt so geplant, um eine maximale Ausnutzung des Sonnenlichts zu erreichen, was bedeutete: in möglichst vielen Zimmern möglichst lange Sonneneinstrahlung! Dabei galt die Faustformel: Kein Punkt im Gebäude durfte mehr als neun Meter von einem Fenster entfernt sein.
Die Verkleidung der Gebäude besteht aus weißem Kalkstein, der in Indiana in einem Steinbruch abgebaut wurde. Da sich in solchen Kalkstein- Steinbrüchen viele Fossilien befinden, findet man diese auch in der Fassade der Rockefeller Center Gebäude wieder.


Hier befinden wir uns auf dem Observation Deck des Comcast Building und schauen in Richtung South Manhattan. In der Mitte sieht man das Empire State Building, rechts daneben, sehr klein, ist noch das One World Trade Center zu sehen.

1933 eröffnete man erstmals das Observation Deck im 70. Stockwerk. Es war wie das Oberdeck eines Luxusdampfer gestaltet worden. 1986 jedoch meldet die Bar im 65. Stock Platzbedarf an und das Observation Deck wurde geschlossen und umgebaut. Erst 20 Jahre später, am 1. November 2005, wurde die Aussichtsplatform unter dem Namen “Top of the Rocks” wieder eröffnet.


Ich bin zwar kein Freund ‘gestellter Bilder’ oder von Selfies, aber auf dem Observation Deck des Rockefeller Centers kann man mal eine Ausnahme machen 🙂



Aussicht auf den Central Park



Ich wundere mich immer, wie hoch und schmal man bauen kann. Es geht halt darum, möglichst viele Büros auf einem kleinen Grundstück unter zu bringen. Im Zeitalter wo man alles mit CAD Programmen designen und auch berechnen kann, sollte das wohl sicher sein, aber spürt man wohl leichte Schwankungen, wenn man sein Büro im letzten Stockwerk eines solche ‘Skyscrapers’ hat?



Blick auf den Hudson River.

Fakten zum Top of the Rocks
Allgemeines
Definition: Aussichtsplatform
Gebäude: Comcast Building
Gebäudekomplex: Rockefeller Center
Bauzeit Comcast Building: 1931 bis 1940
Eröffnung: 1939
Architekt: Raymond Hood
Baustil: Art déco
Technische Daten Comcast Building
Höhe: 259 m
Stockwerke: 70
Besuch planen
Öffnungszeiten: Sonntag–Samstag: 8:00 Uhr – 00:00 Uhr – Letzter Fahrstuhl um 23:00 Uhr
Eintrittspreis: Es gibt sehr viele unterschiedliche Ticket Kombinationen. Bitte informieren Sie sich hier:
https://www.topoftherocknyc.com/plan-your-visit/tickets/
unbedingt zu empfehlen ist einer der Pässe, mit denen man an vielen Attraktionen freien Eintritt hat, z.B. der New York Pass!
Homepage: https://www.topoftherocknyc.com/
GPS-Position (Eingang): 40°45’32.1″N 73°58’47.3″W


Vor dem Comcast Building befindet sich die Rockefeller Plaza und in der Mitte noch einmal eine Vertiefung, wo im Sommer das Restaurant “Summergarden & Bar” seine Außenplätze hat, die Lower Plaza. An der Stirnseite dieser Vertiefung, zum Comcast Building hin, befindet sich die Prometheus-Statue.
Prometheus hatte seinen Göttervater Zeus bei einem Tieropfer hintergangen, indem er Zeus nur die wertlosen Bestandteile des Opfertieres überließ und sich selbst das wertvolle Fleisch nahm. Da die Menschen seine Schützlinge sind, wollte er das Fleisch für die Menschen. Zeus war erzürnt und zur Strafe verweigerte er den Menschen das Feuer. Daraufhin entwendete Prometheus den Göttern das Feuer und brachte es den Menschen. Dadurch dass er der Menscheit das Feuer brachte gilt er als der Urheber menschlicher Zivilisation.



Die vergoldete Bronze Statue wurde von Paul Manship im Jahr 1934 gefertigt. Die Statue ist 5,5 m hoch und wiegt 8 Tonnen.
Als Vorbild diente der italienisch-amerikanische Rettungsschwimmer Leonardo Nole, der von 1907–1998 lebte. Leonardo Nole stammte aus New Rochelle und stand öfters Modell für Kunstkurse am College. Für dieses Projekt posierte er im Frühjahr 1933 ganze drei Monate. Nach 1945 war er von Beruf Postangestellter.
Angelo Colombo, Manships Assistent, war für die Detailarbeiten zuständig, Henry Krist, ebenfalls ein Assistent, modellierte die Haare



Vor der Rockefeller Plaza befindet sich “The Channel Gardens”

Im Winter wird “Summergarden & Bar” abgebaut und um dem Rockefeller Center eine Attraktion mehr zu verpassen, entschloss man sich 1936, immer im Winter, die Lower Plaza in eine Eislaufbahn umzufunktionieren: The Rink at Rockefeller Center.
Zu Weihnachten ist die Rockefeller Plaza vor allen Dingen für seinen Weihnachtsbaum bekannt. Der Weihnachtsbaum ist eine norwegische Fichte, die mit einer Höhe zwischen 23–27 Metern und 10 m Breite die größte der USA ist. Die Spitze des Baumes wird gekrönt durch einen Stern von Swarovski. Er ist 3 m große und ist mit 25000 Kristallen besetzt. Der Baum hat etwa 30000 Lichter und wird jedes Jahr in der “Tree Lighting Ceremony” vom amtierenden New Yorker Bürgermeister erhellt.


In den meisten Reiseführern wird empfohlen, sowohl das Rockefeller Center (bzw. Top of the Rocks) zu besuchen, als auch das Empire State Building – beides ist eben Kult. Da der Ausblick auf den Central Park bei Tageslicht mehr Sinn macht als bei Nacht, sollte man “Top of the Rocks” tagsüber besuchen, das Empire State Building jedoch am späten Abend, um einen Ausblick auf das Lichter-Meer der Stadt zu haben.

So wollten wir es auch machen, aber wie schlägt man die Zeit bis zum Abend tot? Wir haben in die App des New York Passes geschaut und gesehen, dass Madame Tussaud’s im Pass enthalten ist und uns somit freien Eintritt gewährt. Also haben wir noch einige Zeit im Wachsfiguren-Kabinett verbracht.
Man hat festgestellt, das IT-ler eine besondere Affinität zu Science Fiction Filmen haben. Da muß wohl was dran sein, denn schon immer war ich ein großer Fan aller Start Trek Generationen – angefangen bei W. Shatner als Jim Kirk bis Chris Pine als James T. Kirk. Hier stehe ich also nun neben Captain Jean-Luc Picard alias Patrick Steward. So schlampig und faltig angezogen würde aber kein Captain der Förderation herumlaufen. Irgendwie fand ich viele Figuren nicht so gut getroffen, oder sie waren schlampig angezogen.



Donald John Trump, seit Januar 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten.



Von Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett wollten wir dann in Richtung Central Park, sind die 7th Ave. hinunter gelaufen und kamen an der Kreuzung 57. Straße und 7. Avenue an diesem imposanten Gebäude vorbei. Ich dachte es wäre die alte Metropolitain Opera, doch weit gefehlt. Bei dem Bau handelt es sich um die berühmte Carnegie Hall.

Die Carnegie Hall ist einer der bekanntesten Veranstaltungsorte für Musik aller Stilrichtungen in den gesamten vereinigten Staaten.
Der Bau der Carnegie Hall begann 1890. Der Entwurf als Ziegelsteinbau im italienischen Renaissance-Stil stammt von William Burnet Tuthill, benannt wurde es aber nach seinem Finanzier, Andrew Carnegie. Offizielle Eröffnung war zwar am 05. Mai 1891, doch richtig fertig war das Gebäude erst 1897. Nicht desto trotz fanden schon Konzerte statt und zur Eröffnung am 05. Mai dirigierte einer meiner Lieblings-Komponisten höchst persönlich: P. I. Tschaikowski und das gleich an fünf Abenden. Die teuerste Karte kostete damals 2 USD, die billigste 42 ct.
Ursprünglich hatte die Carnegie Hall drei Konzertsäle: Main Hall (de: „Großer Saal“), die Recital Hall (de:„Kleiner Saal“) und die Chamber Music Hall (de:„Kammermusiksaal“). Der berühmteste Saal, die Main Hall, der Saal mit der weltbekannten Akustik, bietet 2800 Sitzplätze auf 5 Ebenen.
Bis 1924 blieb die Carnegie Hall im Besitz der Carnegie-Familie, danach verkaufte Carnegie’s Witwe die Halle an den Grundstücksmakler Robert E. Simon. Nachdem die New Yorker Philharmoniker ausgezogen waren, sollte das Gebäude abgerissen werden und einem Geschäftsgebäude weichen, doch eine Gruppe rund um den Geschäftsmann Issac Stern übte so viel Druck auf den Stadtrat aus, dass die Stadt New York schließlich die Ca. Hall für die Summe von fünf Millionen Dollar kaufte und verpachtete.
Die Carnegie Hall wurde 1964 unter Denkmalschutz gestellt und da mittlerweile baufällig, von 1983 bis 1995 aufwendig renoviert. Mit der Renovierung bekamen die drei Säle neue Namen: Die Main Hall ist heute das „Isaac Stern Auditorium“, der kleine Sall heißt heute “Judy and Arthur Zankel Hall“ und der Kammermusiksaal heißt heute „Joan and Sanford L. Weill Recital Hall“.
Obwohl die Carnegie Hall unter Denkmalschutz steht, wurden die Pläne für ein Geschäftsgebäude nie völlig aufgegeben!


Ach ja, irgendwo an der 7th Ave liegt auch ein Macy’s. Offiziell heißt es Macy’s Herald Square. Was für Männer die Baumärkte, sind für Frauen….. , äh …ich will mir ja keine Feinde machen. Da mußten wir unbedingt rein. Ich bekomme zwar keine Provision von Macy’s, aber die Auswahl ist phänomenal und die Preise weit unter dem, was wir in Deutschland bezahlen würden. Jetzt verstehe ich die Menschen, die zum Shoppen an einem verlängerten Wochenende nach New York City fliegen.
Technisch ist Macy’s ebenfalls Up to Date. Wünscht man zu einem ausgestellten Schuhmodell eine andere Größe oder Farbe, spricht man einen der vielen Verkäufer an. Diese haben ein mobiles Gerät am Handgelenk, mit dem sie den Schuh am Lager anfordern. Irgendwann bekommen sie das Feedback “Schuh vorhanden und wird bereitgestellt”, gehen los und sind nach wenigen Minuten mit dem Schuh wieder zurück.



Das ist nur ein Beispiel, aber in der Abteilung mit Michael Coors Schuhen, spielten sich richtige Kämpfe ab. Man kann sich das gar nicht vorstellen was dort los war. Wahnsinn – und alles was anprobiert wurde, aber nicht paßte, wurde liegen gelassen – wie auf dem Bild, nur viel extremer. In der Abteilung sah es fast so aus wie auf einem Schlachtfeld.
Die armen VerkäuferInnen, die das nach Feierabend auch wieder wegräumen müssen, oder dafür gibt es spezielle Hilfskräfte.

Der Macy’s Herald Square ist das Macy’s Flaggschiff und wurde 1901 gebaut. Es es so riesig, dass man sich dort gefühlt den ganzen Tag drin aufhalten kann. Es ist mit einer Fläche von 230 000 m2 von denen 116.000 m2 Verkaufsfläche sind, eines der größten Kaufhäuser der USA.


Nun meinten wir, im Central Park würden wir etwas Ruhe finden, aber als wir ankamen, war der Park ganz schön voll und laut- obwohl ja Werktag war. An jeder Wegeskreuzung spielte irgendein Musiker auf seinem Instrument, oder trommelte jemand auf einem Schlagzeug – also nichts mit Ruhe. Wir blieben trotzdem recht lange und schauten den Beach-Volleyballern zu.

Fakten zum Central Park
Fläche: 341 Hektar
Bauzeit: 15 Jahre
Baukosten: 7,5 Millionen Dollar
Länge der Fußwege: 93,5 Kilometer
Vogelarten: 275
Besucher: 25 Millionen pro Jahr
Länge des Parks: 4,07 km
Breite des Parks: 860 m
Homepage: https://www.centralparknyc.org/
Öffnungszeiten:
Montag: 06:00–01:00
Dienstag: 06:00–01:00
Mittwoch: 06:00–01:00
Donnerstag: 06:00–01:00
Freitag: 06:00–01:00
Samstag: 06:00–01:00
Sonntag: 06:00–01:00
Eintritt: frei
GPS Position: 40°46’52.2″N 73°57’60.0″W
Nach dem Central Park sind wir mit der Metro in Richtung 35th Strasse, wo ungefähr der Broadway beginnt, den wir entlang bis zum Times Square gehen wollten. Am Broadway haben wir dann noch einen Burger gegessen und so langsam wurde es dann auch dunkel. Da wirken dann die vielen Leuchtreklamen erst richtig.
Hier sind wir noch auf dem Broadway, der dann im Times Square mündet.



Man kann es vielleicht kaum erkennen, aber unter der schmalen Leuchtreklame in der Mitte des Bildes, befindet sich so etwas wie eine kleine Tribühne, von der aus man den Times Square überblicken kann.



Das ist der Blick von der kleinen Tribühne über den Times Square in Richtung Broadway.

Infos zum Times Square
Lokation: Kreuzung Broadway und Seventh Avenue
Benannt nach: dem von der New York Times genutzten Gebäude, auch genannt T.S.1
bekannt durch: die vielen Leuchtreklamen
Weiteres: Über 40 Theater am Broadway sind leicht vom Times Square zu erreichen
Öffnungszeiten:
Eintrittspreis:
GPS-Position: 40°45’28.6″N 73°59’07.9″W
Homepage: https://www.timessquarenyc.org/


Vom Times Square sind wir wieder den Broadway entlang bis zur W34th Street und sind diese dann hoch bis zum Empire State Building. Die Stimmung zwischen uns war zu diesem Zeitpunkt angespannt, da wir beide total KO waren. Wir waren den ganzen Tag auf den Beinen und sind gefühlte 25km gelaufen.


Im Empire State Building wurden wir auch wieder kreuz und quer auf verschiedenen Etagen herum geführt um den Andrang auseinander zu ziehen. Tickets brauchten wir aber keine, denn es reichte, den QR-Code des New York Passes auf ein QR-Code-Lesegerät zu halten und schon hatten wir Einlaß.



Der Ausblick vom Empire State Building war klasse und entschädigte für alle Strapazen. Stative für Fotoapparate sind auf dem Empire State Building nicht erlaubt und so mußte ich alle Bilder aus der freien Hand schießen. Das ist bei den langen Belichtungszeiten im dunkeln fast unmöglich, aber ich denke, sie können sich trotzdem sehen lassen.


Hier der nächtliche Blick Richtung South Manhattan mit dem gut zu erkenennden One World Trade Center.









An diesem Abend wurde die Spitze des Empire State Building in den Nationalfarben erleuchtet: Blau, rot, weiß.

Fakten zum Empire State Building
Allgeimeine Daten
Bauzeit: 1930–1931
Eröffnung: 1. Mai 1931
Baustil: Art Déco
Architekt: William F. Lamb
Architekten: Büro Shreve, Lamb and Harmon
Nutzung: Büros, Aussichtsplattform, Telekommunikation
Eigentümer: Tony Malkin


Technische Daten
Höhe: 381 m
Höhe bis zur Spitze: 443,2 m
Höhe bis zum Dach: 381 m
Höchste Etage: 373 m
Rang (Höhe):
3. Platz in New York
5. Platz in den USA
24. Platz weltweit
Etagen: 102
Aufzüge: 73
Nutzfläche: 208 000 m²
Baustoff: Stahl Tragwerk
Fassade: Glas, Kalkstein, Granit
Baukosten: 40,9 Millionen US-Dollar entspricht: 645 Millionen $ (2020)


Adresse
Straße: 350 Fifth Avenue
Postleitzahl: NY 10118
Homepage: https://www.esbnyc.com/
Eintritt: Es gibt so viele unterschiedliche Kombinationen, das Sie besser selber auf folgender Seite schauen:
https://www.esbnyc.com/buy-tickets
unbedingt zu empfehlen ist einer der Pässe, mit denen man an vielen Attraktionen freien Eintritt hat, z.B. der New York Pass!
Öffnungszeiten:
Montag: 08:00–02:00
Dienstag: 08:00–02:00
Mittwoch: 08:00–02:00
Donnerstag: 08:00–02:00
Freitag: 08:00–02:00
Samstag: 08:00–02:00
Sonntag: 08:00–02:00
GPS Position: 40°44’54.3″N 73°59’08.4″W


Es war so gegen 23:00 Uhr als wir wieder auf der Starße vor dem Empire State Building standen.
Wir sind dann, total K.O. vom langen Tag und der vielen Lauferei zur nächsten MTA Station (Metropolitan Transportation Authority) “33rd Street”. Eigentlich waren wir bisher ganz gut klar gekommen mit der New Yorker Subway, aber an diesem Abend wollte das nicht so recht klappen. Manches ist schon recht unübersichtlich. Das fängt damit an, das mehrere U-Bahnen zwar unterschiedliche Bezeichnungen haben, aber die farbliche Markierung ist gleich. So haben z.B. alle drei Linien Q, R, W, alle die Farbe “gelb”.



Da die nächste Haltestelle der blauen Linie “E” Richtung WTC weiter weg war, beschlossen wir die gelbe Linie zu nehmen. Die Linien “R” und “W” sollten beide bis zur Halteste “Cortland Str.” fahren, was nicht weit vom Hotel entfernt war. Wir sind dann, da die Linie gerade einfuhr, mit der Linie “Q” bis zur “Canal Street” gefahren und wollten dort in die “R” oder “W” umsteigen. Man hat dann beim Umsteigen z.T. gar keine Fahrtrichtungsinformationen. Es hängt nur ein Schild “R –>” an der Decke, aber nicht welche Richtung und so fuhren wir auf einmal wieder in die entgegengesetzte Richtung. Lange Rede kurzer Sinn, wir schafften es ums Verrecken nicht an der Haltestelle “Canal Street” in die Linie “R” oder “W” Richtung Süden umzusteigen. Es wurde immer später und die Menschen im U-Bahnhof Canal Street immer weniger. Mit Fotoausrüstung alleine in einer New Yorker U-Bahnstation – vielleicht habe ich ja zu viele Filme gesehen, aber wohl war uns nicht dabei.
Dann kam uns ein Frau entgegen, die unsere Hilflosigkeit bemerkte und fragte uns, ob sie uns helfen könne. Wir haben ihr unsere Situation geschildert, doch sie meinte nur, die New Yorker Subway sei kompliziert und im Prinzip nicht für Fremde gemacht und so richtig könne sie uns das nicht erklären, wie wir jetzt fahren müßten. “Doch wißt ihr was, wieso geht ihr nicht einfach zu Fuß? Es ist ein herrlicher Abend, um diese Uhrzeit sind die Straßen leer und von der Canal Street zum WTC sind es ca. 10 Minuten zu Fuß.” Ja, wenn das so nah ist, wieso eigentlich nicht. Wir also wieder an die Oberfläche und zu Fuß zum Hotel. Es war mittlerweile ca. 00:15 geworden und wenn man durch Straßen geht, in denen Menschen in den Häusereingängen schlafen, und man aufmerksam von herunter gekommenen Gestalten beobachtet wird, ist einem schon etwas mulmig, aber wir kamen wohlbehalten am Hotel an! Puuuh, geschafft, auch wenn es eher 20min als 10 Minuten waren!! Mittlerweile war es knapp 00:30 Uhr.

rueckwaerts vorwaerts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

error: Alert: Content is protected !!