Große Namibia Rundreise, 01.08.2017, Waterberg Plateau - Windhoek, abends Rückflug nach München

Schade, unser letzter Tag brach an – die Rückfahrt nach Windhoek zum Flughafen. In Windhoek hatte ich keine Übernachtung mehr eingeplant. Wir würden den Leihwagen am Flughafen abgeben und von dort zum Checkin.
Zuvor mußten wir ja aber noch vom Waterberg nach Windhoek kommen.
Die Strecke sah wie folgt aus:

Wir sind früh aufgestanden, haben geschaut dass wir alles in unseren Koffern verstaut hatten, sind zum Frühstück und dann ging es wieder auf die Schotterpiste.
Die Zufahrt zur Wilderness Lodge, in diesem Fall besser gesagt die Ausfahrt, war ebenfalls abenteuerlich. Mit einem PKW wäre ich die Strecke, glaube ich, nicht gefahren. Den hätte man bestimmt aufgesetzt. Es ging nun direkt vom Waterberg zum Flughafen.



Doch vorher hielten wir noch einmal an der Valley Lodge und mußten feststellen, daß man hier ebenfalls einen tollen Ausblick auf das Tal hat, wenn man in dem großen Speisesaal sitzt.






Nun hieß es, sich von der Lodge verabschieden. Ein letzter Termitenhügel und wir waren auf unserem Weg nach Windhoek zum Flughafen.



Es ging wieder durch Senken…



….und über staubige Pisten.



Über viele Kilometer wurden wir von Warzenschwein-Horden am Straßenrand begleitet.



…die letzten typischen Namibia-Rastplätze.



Woran erinnert mich bloß diese Berg-Formation? 🙂



Ein letztes Mal Pipi-Pause und wir erreichten Windhoek.



Kurz vor Windhoek hatten wir den Wagen noch voll getankt und fuhren zum Autovermieter. Am Anfang des Urlaubs waren wir von Britz/Maui noch begeistert wie professionell alles ablief, doch nun erlebten wir eine böse Überraschung. Erst einmal meinten sie, der Tank möge zwar voll sein, man könne ihn aber noch voller machen, als viele Touris glauben würden. Ein Mitarbeiter ist dann mit meiner Partnerin zur nächsten Tanke gefahren und hat den Tank bis zum Überlaufen (wirklich, das geht) voll gemacht. Diese Feilscherei um ml Sprit war eine Frechheit. Sie waren ewig lange weg und als sie wiederkamen, gingen die Schikanen weiter. Es ging ein Britz Mitarbeiter um das Auto. Sein Kommentar, wir hätten den Wagen nicht gewaschen. Im großen und ganzen war der Wagen sauber, doch hinter den Radläufen waren die Kotflügel etwas dreckig – eigentlich normal und konnte man aber kaum sehen. Überall im Büro würden Zettel hängen auf denen wir lesen könnten, dass wir uns um eine Wagenwäsche zu kümmern hätten. Das stimmt zwar, aber wo in Windhoek waschen? Ich habe auf der Fahrt durch Windhoek keine Waschstraße gesehen! Wenn es denn überhaupt eine gibt. Man wollte für die Wagenwäsche jetzt 1000 N$ von uns haben, umgerechnet ca. 70€. Wir waren sehr sauer, doch man hielt uns das Kleingedruckte des Mietvertrages hin mit der Bemerkung sie seien im Recht. Wir waren stinksauer und haben unsere Wut und unsere Enttäuschung über Britz/Maui zum Ausdruck gebracht. Daraufhin verzichtete man dann zumindest auf 500 N$. Wenigstens etwas. Klar waren sie im Recht, aber dafür dass der Wagen sauber war, uns noch einmal 1000 N$ abzunehmen, empfinde ich als bodenlose Frechheit und Betrug. Außerdem wurde jeder zurückgegebene Wagen ohnehin einer Reinigung durch Britz/Maui unterzogen. So hatte dieser tolle Urlaub ein ganz mieses Ende gefunden, ausgelöst durch die pfennigfuchserei einer Mietwagenfirma. Mein persönliches Fazit:Nie wieder Britz/Maui – wenn es geht.
Da wir sehr früh am Flughafen waren, standen wir am Check-In ganz vorne und bekamen wieder die Plätze für extra lange Beine am Notausgang. Was für ein Glück.


Unser Air Namibia Flug NMB285 startete pünktlich um 20:35 Uhr Ortszeit und sollte 10h 20min dauern. Der Flug war ruhig und der Service von Air Namibia gut. Es gab nichts auszusetzen.

rueckwaerts vorwaerts

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