12.09.2021 München – Santorini

Endlich näherte sich der Urlaub. Am 11.09. haben wir eingecheckt….

Der Urlaub konnte beginnen.

Aber es mußte ja noch in Zeiten der Corona Kriese der PLF (Passenger Locator Form) ausgefüllt werden. Es wurde u.a. nach der Adresse des Hotels gefragt. Wie war die denn noch mal? Das Hotel hattes zwar einen Namen, Mesotopos, aber wir konnten die Adresse des Hotels nirgends finden, weder auf der hauseigenen Webseite, noch bei Tripadvisor, noch per google. Also habe ich die nächstgrößere Hauptstrasse eingetragen. Die Hausnummer habe ich weggelassen. Nachdem wir alles abgesendet hatten, kam auch prompt unsere beiden QR-Codes.

Am So. den 12.09. brachte uns der Sohn meiner Lebenspartnerin + Familie nach München. Wir hatten die Hoffnung, daß unser Enkel sich noch die Flugzeuge im Besucherpark anschauen könnte. Doch am Besucherpark wurde umgebaut und das Interessanteste war nicht zu besichtigen.

So brachten sie uns zum Terminal 2 des Münchner Flughafens damit wir schon mal unsere Koffer abgeben konnten.

Da bis zum Boarding noch etwas Zeit war, setzten wir uns noch etwas nach draußen und genossen die in diesem Jahr so rare Sonne.

Nach dem Sicherheitscheck und dem Boarding, ging es überpünktlich los. Der Flugkapitän erklärte, der Flughafen Santorini wäre sehr klein und daher seien Landungen nur in bestimmten Timeslots möglich. Die LH würde das gerade klären und wenn ein füherer Timeslot frei sei, würde man etwas eher losfliegen. Offensichtlich hatte der Flughafen Santorini sein OK gegeben, denn wir flogen etwas früher los als geplant.

Das folgende Bild mit Genehmigung von Courtesy of FlightAware

Gegen 17:00 Uhr Ortszeit kamen wir auf dem “Fraport Greece” auf Santorini an.

Der Flughafen Santorini liegt nahe der Küste zwischen den Orten Monolithos und Kamari. Vom Hauptort der Insel, Fira, ist er etwa 5 km entfernt. Seit 1972 wird der Flughafen auch zivil genutzt und besitzt Parkmöglichkeit für sechs Flugzeuge. Er hat zwei Start- und Landebahnen, von denen lediglich eine aktiv genutzt wird.

Der Fraport Greece ist an das Liniennetzt der Busgesellschaft KTEL Thira angeschlossen. Zur Busgesellschaft später mehr.

Im Internet liest man häufig, man solle ein Taxi vom Flughafen zum Hotel nehmen und dass das 30-35€ kostet. So hatten wir es auch geplant. Wie wir so einige Zeit am Taxistand stehen, der sich direkt vor dem Flughafen befindet, klingelte auf einmal eines unserer Handys – eine griechische Nummer. Die Managerin des Hotel. Sie hätte ein Shuttle geschickt und der Mitarbeiter müsse eigentlich mit einem Namensschild vor der Ankunftshalle stehen. Wir wieder zurück zur Ankunftshalle. Es hat etwas gedauert, bis wir den Mitarbeiter gefunden hatten, denn er hatte den Nachnamen meiner Partnerin total falsch geschrieben. Es gab dann noch etwas Konfusion, weil wir den Mitarbeiter des Shuttle Service aus den Augen verloren hatten, aber irgendwann hielt dann doch ein kleiner Nissan Micra, oder etwas ähnliches, neben uns. Der Fahrer hatte schon zu tun, unsere großen Koffer (wir haben aber keine Schrankkoffer) in dem kleinen Auto zu verstauen.

Irgendwann kamen wir doch am Hotel an. Das Mesotopos war jetzt kein Hotel im herkömmlichen Sinne. Es sind eher ein-stöckige Bungalows und immer zwei nebeneinander.

Der rot umrandete Bungalow war unserer.

Die Wohnung im EG steht mit der Rückwand im Erdreich, der 1. Stock kann dann von der Zufahrt aus ebenerdig betreten werden. Die Mangerin teilte uns mit, welchen Bungalow wir hätten und das sie uns ein Upgrade anbieten können. Eine Wohnung in der 1. Eatge mit schönerer Aussicht. Wir wollten uns die Upgrade-Möglichkeiten ansehen und die Managerin führte uns gerne herum. Wir entschieden uns für ein besserers Zimmer und die Managerin meinte, zusammen mit dem Shuttle Service müssten wir dann 384€ nachbezahlen. Ja, so sind die Griechen – sehr geschäftstüchtig 🙂 . Wir bezogen unser Zimmer und setzten uns noch auf den Balkon, der einen tollen Ausblick auf den Pool, die Insel und in der Entfernung auch auf Fira, den Hauptort der Insel, bot.

Ausblick von unserem Zimmer in Richtung Osten. Auf dem Bild nicht zu sehen, aber im Osten liegt der Flughafen und die Badeorte Kamari und Perissa:

Blick Richtung Norden, auf den größten Ort der Insel, Fira

Das alles hatte nun so lange gedauert, das wir mittlerweile über das Abendessen nachdenken konnten. Aber wohin? Ich schaute bei Tripadvisor und fand das recht gut bewertete Caldera Restaurant – Volcano View Hotel. Wir haben unsere Sachen geschnappt (ich habe meine Foto- und Videoausrüstung immer dabei) und zur Hauptstraße, der Epar.Od.Firon-Ormou Perissis. Diese Hauptstrasse, die sich fast über die ganze Insel zieht, geht zu einem großen Teil auf dem Caldera-Rand entlang. Manchmal stehen auf dem Caldera Rand nur gemauerte Torbögen und dahinter geht es Treppen herunter zu dem eigentlichen Hotel, das am Hang liegt.

Von hier aus hatten wir schon mal einen tollen Sonnenuntergang

Das Restaurant, das wir suchten, war aber einfach nicht zu finden. Wenn oben am Caldera-Rand die Hotels stehen, tiefer am Hang selbst aber die Restaurants und wenn diese oben an der Hauptstrasse nicht ausgeschildert sind – wie soll man da etwas finden? Also bin ich in das nächstbeste Hotel und habe an der Rezeption gefragt. Die kannten das Restaurant auch nicht, haben aber gemeint, bei ihnen könne man auch gut essen. Also, wieso noch lange suchen? Es war das Lilium Hotel und Restaurant. Die Ausicht war klasse und das Essen ebenfalls und obwohl das Lilium ein ***** Sterne Hotel ist, war das Essen gar nicht mal so teuer.

Aussicht vom Lilium Restaurant:

…. und dann noch ein schönes Gläschen Weißwein (aus Santorini) dazu….

…..da ist die Welt in Ordnung.

Die Poolanlage des Lilium mit sehr großen Liegen, die im Wasser stehen und am Abend alles effektvoll beleuchtet.

Wieder zurück im Hotel haben wir uns noch auf den Balkon gesetzt und sind aber relativ früh zu Bett.

rueckwaertsvorwaerts

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