Heute wollten wir uns Genua anschauen, doch so ein Tag ist lang und das Wetter sollte nicht gut werden. Also beschlossen wir zum Hafen zu wandern und dort das Aquarium Genua zu besuchen. Dann konnten wir auch noch einmal schauen, welche Kreuzfahrtschiffe in der Nacht gekommen waren.
Aber zuerst einmal einige Infos zu Genua:
Einwohner (Stadt): 575.000
Einwohner (Metropolregion): 1,5 Millionen
Region: Ligurien
Schutzpatron: Johannes der Täufer
Homepage: www.comune.genova.it
Wir hatten noch eigene Semmeln, Salami und Käse mit, die wir zu Hause nicht aufbrauchen konnten, die Marmelade hatten wir zu Hause vergessen und frühstückten erst einmal. Anschließend machten wir uns für einen Stadtrundgang fertig.
Vor der künstlichen Insel auf der unser Appartementhaus stand verlief eine sehr hohe Stadtmauer. Davor, auf mittlerer Höhe, die schon zuvor erwähnte Sopraelevata Aldo Moro, ein Viadukt ohne Bürgersteig. Stopp! Bürgersteig? Klingt irgendwie so…… bürgerlich. Wie sagte meine herzensgute, stets frohgelaunte Großmutter immer:”Das heißt Trottoir.” Klingt französisch irgendwie vornehmer.
Darüber, also bei der Mauerkrone, verlief der Corso Aurelio Saffi – mit Trottoir.

Doch wie kommt man dahin? Man umläuft die Stadtmauer. Also von unserer Unterkunft am neuen Yachthafen aus rechts halten zum Kreisverkehr Rotonda 9 Novembre 1989 Giorno della Libertà. Dort ganz in der Nähe, kann man eine Treppe hinauf laufen zum Corso.
Von hier hat man wieder Ausblick auf den Kreisverkehr Rotonda 9 Novembre 1989 Giorno della Libertà und den Baustellenstrand… (Bild unten)

…. und wenn man zur anderen Seite schaut, auf “unseren” Yachthafen.

Die große blaue Halle ist übrigens “Padiglione Blu” ein Ausstellungs- und Handelszentrum.
Einige Schritte weiter hat man Aussicht auf den Porto di Genova, den Hafen von Genua. Wenn man genau hinschaut, kann man wieder ein großes Kreuzfahrtschiff erkennen, das im Hafen vor Anker lag.

Hier oben an den Corso münden auch Teile der Altstadt und man kann sehen, dass das mal “hochherrschaftlich” war….

….. und wenn man einige Meter weiter geht, sieht man, wie trostlos es heute ist.

Nachdem wir das Viadukt unterquert hatten und einige Meter weiter, erreichten wir das alte Fährterminal Porto Antico/Pegl. Das hat man, muß man wirklich sagen, wunderschön gestaltet. Der Platz Calata Mandraccio ist von Palmen gesäumt und es gibt viele Cafe’s, Eisdielen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Klasse.
Geht man über den Platz, kommt man zum Aquarium…… wo die Hölle los war. Eine sehr lange Schlange aus Familien mit Kindern stand vor den Kassen. Sollten wir uns das antun und uns anstellen? Nein, mußte nicht sein. Es sollte ja noch mehr zu sehen geben in Genua.
Zum Beispiel liegt gleich nebenan der Nachbau eines Dreimasters aus dem 17. Jahrhundert. Die “Neptune” ist schwimmfähig und wurde für den Film “Piraten” von Roman Polanski gebaut.
Heutzutage dient das Schiff als schwimmendes Museum. Thema: Die Geschichte des Films “Piraten” und die des Schiffes.

Wir sind dann auf die andere Seite des Viaduktes gewechselt, da hier irgendeine Straßenveranstaltung von Reb Bull stattfand. Hier steht auch der Palazzo San Giorgio (de: Sankt-Georg-Palast) (Bild unten)

Der Palast wurde vermutlich 1260 vom Onkel des ersten Dogen Genuas (Simone Boccanegra) erbaut. Das war der Politiker und Admiral Guglielmo Boccanegra. Klingt, als seien die Dogen so etwas wie die Bürgermeister gewesen. Die KI widerspricht und teilt mit, das es eher Präsidenten, Regierungschefs oder Staatsoberhäupter einer Republik waren.
Die Einrichtung eines zivil-politischen Zentrums in dem Palast, sollte die Trennung von Kirche und Republik verdeutlichen. Vor allem die der katholischen Kirche und die Kathedrale von Genua stand ja gleich nebenan.
Als Guglielmo Boccanegra 1262 gezwungenermaßen ins Exil ging, wurde der Palast als Gefängnis genutzt. Der berühmteste Insasse soll Marco Polo gewesen sein.
Meine Partnerin fragte mich, was es denn sonst noch zu sehen gibt und ich erzählte ihr, dass Genua eine schöne Altstadt haben soll und dass es einen tollen Aussichtspunkt “Belvedere del Righi” gibt, den man mit einer alten Standseilbahn (Funicolare) erreichen kann. Der Startpunkt sollte “Largo della Zecca” in der Via Carlo Targa sein ( 44°24’48.6″N 8°55’49.6″E ). Doch zuvor mußten wir durch die Altstadt
Bild unten: Blick in die Via S. Lorenzo, vorne die Kathedrale von Genua (Die Kathedrale San Lorenzo, de: Sankt Laurentius), dahinter im Dunst Chiesa dei Santi Ambrogio e Andrea.


Bild unten: Blick in eine der engen Gassen der Altstadt Genuas

Bild unten: Kathedrale San Lorenzo (Kathedrale Sankt Laurentius) ist die Kathedralkirche des Erzbistums Genua

Wie über dem Bild schon geschrieben, ist die Kathedrale San Lorenzo (Kathedrale Sankt Laurentius) die Kathedralkirche des Erzbistums Genua. Mit dem Bau der Kirche wurde um 1100 begonnen, fertiggestellt wurde sie jedoch erst gegen Ende des 15. Jahrhundert. Geweiht wurde sie 1118 von Papst Gelasius II.

Als wir aus der Kathedrale kamen, wollten wir auch noch Chiesa dei Santi Ambrogio e Andrea besuchen, denn die hatten wir ja auch schon gesehen, da sie nicht weit hinter der Kathedrale liegt. Dazwischen liegt der Palazzo Ducale, an dem wir als nächstes vorbei kamen.
Bild unten: Palazzo Ducale
Der “Palazzo Ducale” war seit 1339 Residenz der Dogen der Stadtrepublik Genua. Der Palazzo stellt den Mittelpunkt der Stadt dar. Heute ist der Palazzo ein wichtiges Kulturzentrum.
Venedig und Genua waren wohlhabende Stadtstaaten deren Oberhäupter die Dogen waren. Der Doge von Genua wurde alle zwei Jahre gewählt.Wörtlich übersetzt heißt Doge aber “Herzog”.

Bild unten: Chiesa dei Santi Ambrogio e Andrea
Die Chiesa del Gesù (auch Chiesa del Gesù e dei Santi Ambrogio e Andrea) wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts über einer ehemaligen Jesuitenkirche erbaut. Sie hat eine sehr bemerkenswerte Deckenkonstruktion (außer der Vierung sind fünf Kapellen mit Laternentürmen ausgestattet) und in der Kirche befinden sich zwei Werke des niederl. Malers Peter Paul Rubens



Als wir aus der Chiesa dei Santi Ambrogio e Andrea kam, hielten wir uns links und kamen zum zentralen Platz der Stadt, der Piazza Raffaele de Ferrari. Bitte genau hinschauen: Hier ist nicht Enzo Ferrari der Namensgeber des Platzes, sondern der Marquis Raffaele Luigi De Ferrari, Fürst von Lucedio, Herzog von Galliera (6. Juli 1803 – 23. November 1876). Das war ein italienischer Philanthrop und Politiker.
Bild unten: Piazza Raffaele de Ferrari, DER zentrale Platz der Stadt.

Wenn man sich den Platz aus der Drohnenperspektive anschaut, ist der schon gewaltig und sehr schön.

Bild unten: Blick in die geschmückte Via Roma
Die Via Roma und die gleich zu Anfang der Straße gelegene Galleria Giuseppe Mazzini bieten Luxus Shopping und elegante Boutiquen. An der Via Roma liegen schöne Paläste aus dem 19. Jahrhundert. Die Galleria Giuseppe Mazzini ist einer der prunkvollsten Orte der Stadt!

Wir gingen durch einige schmale Gassen und nach Apple Karten, hätten wir nun durch einen langen Tunnel gemußt, um zur Standseilbahn und der Station “Largo della Zecca” zu kommen. Der Tunnel wurde jedoch durch Polizei gesperrt. Ich bin dann auf eine Polizistin zu und habe sie gefragt. Sie meinte der Tunnel wäre für Fußgänger frei und da müßten wir durch um zur Station zu gelangen. Auf der anderen Seite mußten wir feststellen, dass die Standseilban an diesem Tag auf Grund der Red Bull Veranstaltung gesperrt war. Sch….. Red Bull. Meine Partnerin schlug vor, noch irgendwo ein Eis zu essen, langsam zur Ferienwohnung zurück zu gehen, einen Nespresso auf unserem Balkon zu trinken und dann mit dem Auto zum Aussichtspunkt Belvedere del Righi zu fahren.So haben wir es dann auch gemacht.
Man kann das schlecht in jeder Einzelheit beschreiben, aber auch die Anfahrt mit dem Auto war durch die Streckensperrungen auf Grund der Red Bull Veranstaltung sehr schwer.
Als wir dann endlich den Belvedere del Righi erreicht hatten, fanden wir keinen Parkplatz und waren auf einmal wieder auf dem Weg nach unten. Wir konnten lange Zeit nicht wenden und wir wollten doch unbedingt zum Belvedere del Righi. Doch als wir eine Einfahrt zum Wenden erreichten, hielten wir erst einmal, um die Aussicht von hier auf Genua zu genießen

Also wieder hoch auf den Hügel “Righi” und dann fanden wir doch noch eine Möglichkeit zu parken, aber das war eine sehr schwierige Geburt.

Von hier oben hat man eine tolle Aussicht auf Genua und den Hafen.

Nachdem wir die tolle Aussicht von hier oben genossen hatten, fuhren wir wieder zur Ferienwohnung. Von hier aus schlenderten wir um das Haus herum.
Im Bild zu sehen die Rückansicht der beiden Apartmenthäuser.


Dann schlenderten wir noch auf der Promenade, der Passeggiata di Corso Italia, entlang in Richtung Boccadasse.
Hier kann man einiges darüber nachlesen. Dort kann man lesen ….,. die Genuesen lieben “ihre Promenade“….., die auch wirklich schön angelegt ist.

Diese tolle Promenade säumen auch viele interessante Gebäude. Zum Beispiel die Kirche San Pietro, die Festung und die Abtei San Giuliano, die Kirche Sant’Antonio und das berühmte Strandbad Nuovo Lido. Hier wurde früher die Miss Lido gewählt, die dann an den Wahlen zur Miss Italien teilnahm. Die berühmteste aller Miss Lido war Sofia Loren.
Bild unten
Beispiel der Bebauung an der Promenade: Die Villa Chiossone

Am nächsten Tag sollte es weiter gehen in Richtung Nizza. Noch einmal ein letzter Blick auf Genua und die Apartmenthäuser vorne unten rechts.

Wir mußten im Nachhinein festellen, daß wir uns geirrt hatten. Genua ist eine tolle, alte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, man sollte nur zusehen, dass man im richtigen Viertel die Übernachtung bucht, aber das kann man vor der Reise kaum wissen.
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Leider ist ein Tag für solch eine große Stadt viel zu wenig und so haben wir einige Sehenswürdigkeiten nicht gesehen, die ich hier aber trotzdem beschreiben möchte.
1 Casa Colombo

In der Via Dante befindet sich dieses kleine Haus.
Der Entdecker Amerikas soll in diesem Haus zwischen den Jahren 1455 und 1470 seine Jugend verbracht haben. Man munkelt, dass das Haus nur nachgebaut ist.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Stadtteil umstrukturiert. Seitdem besteht das Gebäude nur noch aus zwei Stockwerken.
Heute befindet sich in der Casa Colombo ein kleines Museum.
2 Funicolare Zecca-Righi
Ich hatte ja zuvor schon über die Standseilbahn geschrieben und war enttäuscht, dass sie auf Grund einer Veranstaltung an “unserem” Genua-Tag nicht fuhr. Wer mehr darüber erfahren möchte: https://en.wikipedia.org/wiki/Zecca%E2%80%93Righi_funicular (leider gibt es die Wikipedia Seite nicht auf Deutsch)

Die Funicolare Zecca–Righi ist eine der “vertikalen” Stadtbahnen in Genua und verbindet das Zentrum (Start Largo della Zecca) mit den höher gelegenen Vierteln am Righi-Hang.
- Strecke & Stationen: 1.428 m Länge, 7 Stationen (Zecca – Carbonara – San Nicolò – Madonnetta – Preve – San Simone – Righi).
- Höhenunterschied & Fahrt: ca. 278 m Höhengewinn, komplette Fahrt etwa 12 Minuten; in der Hauptverkehrszeit i. d. R. alle 15 Minuten.
- Betriebszeiten: laut AMT täglich ca. 06:40–24:00.
- Geschichte: Bau Ende des 19. Jh.: oberer Abschnitt 1895, unterer 1897; großer Umbau 1963–1965 zur durchgehenden Anlage, weitere Modernisierung um 1990.
- Warum lohnt’s sich (auch touristisch): oben am Righi hast du schnelle Zugänge zu Aussichtspunkten/Spazierwegen in den Hügeln über der Stadt.
Tickets / kostenlos?
- Die Funicolare gehört zum AMT-Netz. Es gab eine Phase, in der Metro & “impianti verticali” für Resident:innen mit dem MIV-Titel gratis waren (bis 31.10.2025); seit 01.11.2025 ist dafür wieder ein gültiger Fahrschein nötig (Ausnahmen je nach Tarifregelung).

3 Ascensori storici a Genova (de: historische Fahrstühle in Genua)
Genua ist in seiner Geschichte stetig gewachsen und irgendwann hat man dann auch die Gebirgszüge rund um die Stadt besiedelt. Doch wie erreicht man Stadtteile in höheren Ebenen? Neben Straßen hat man dann Funicolari und Ascensori (Standseilbahnen und Fahrstühle) gebaut, um Menschen in höheren Stadtteile zu transportieren. Die Standseilbahn habe ich zuvor beschrieben, in diesem Absatz beschreibe ich die historischen Fahrstühle, von denen es zwölf gibt. Die wichtigsten und sehenswertesten sind:
3.1 L’ascensore di Castelletto Levante (Portello ↔ Spianata Castelletto)
Kurzinfo: Der bekannteste Genueser Aufzug wegen der Aussicht an der Spianata di Castelletto (Belvedere Luigi Montaldo). Er gehört zu den klassischen „Impianti di risalita“ der Stadt.
Position:
- Bergstation / Spianata di Castelletto
GPS: 44°24′44.46″N 8°56′00.13″E
(Das ist praktisch der ikonische Aussichtspunkt; die Talstation liegt unten am Portello/Innenzugang.)
3.2 L’ascensore di Montegalletto (Via Balbi ↔ Corso Dogali / Castello d’Albertis)
Kurzinfo: Eine Genueser Besonderheit: Kombination aus horizontaler „Tunnel-Fahrt“ (wie eine kleine Standseilbahn) und anschließendem vertikalen Aufzug. Ursprünglich 1929 eröffnet, später modernisiert und 2004 wiedereröffnet. Betreiber: AMT.
Position:
- Anlage/Referenzpunkt (Commons-Karte)
GPS: 44°25′00.12″N 8°55′25.46″E
(Talstation ist bei Via Balbi, Bergstation bei Corso Dogali nahe Castello d’Albertis.)
3.3 L’ascensore di Quezzi (inclined elevator) (Via Pinetti ↔ Via Fontanarossa)
Kurzinfo: Ein schräger Aufzug (ascensore inclinato) mit variabler Steigung (die Kabine „nivelliert“ sich). In Betrieb seit Mai 2015, verbindet Via Pinetti (unten) mit Via Fontanarossa (oben), mit Zwischenhalt Portazza. Betreiber: AMT.
Position:
- Koordinate der Anlage (Wikidata-Referenzpunkt): 44°25′16″N 8°58′18″E
- Talbereich / Via Pinetti (Startpunkt, nahe unterer Zugang): 44°25’14.2″N 8°58’19.2″E
- Bergstation / Via Fontanarossa (laut Karten-Eintrag): 44°25’17.6″N 8°58’17.4″E
3.4 L’ascensore di via XX Settembre – Ponte Monumentale (Via XX Settembre ↔ Corso Andrea Podestà)
Kurzinfo: Dieser Aufzug verbindet Via XX Settembre mit Corso Andrea Podestà (Richtung Carignano/Galliera). Laut Datensammlungen zu Genueser Aufzügen: inauguriert 1. September 1959, Höhenunterschied ca. 23 m, zwei Kabinen. AMT führt ihn als „Ascensore Ponte Monumentale“.
Position:
- Da der Aufzug direkt am/bei Ponte Monumentale liegt, kann man für die Lage gut die Brücken-Koordinate verwenden: 44.405919, 8.939433 (44°24′21.31″N 8°56′21.96″E).
(Die tatsächlichen Türen der Tal-/Bergstation liegen ein paar Meter versetzt – für Website/Karte ist der Punkt am Ponte Monumentale aber in der Regel „genau genug“.)
4 Zahnradbahn Granarolo
Die Genueser Zahnradbahn Principe–Granarolo (ital. Ferrovia a cremagliera Principe–Granarolo) ist eine kleine, aber ziemlich besondere städtische Zahnradbahn in Genua. Sie verbindet die Gegend oberhalb der Bahnhofszone Genova Piazza Principe / Via del Lagaccio mit dem höher gelegenen Stadtteil Granarolo – und wird (wie Genovas Funicolari & Aufzüge) von AMT Genova als „impianto speciale“ betrieben.
Was sie besonders macht
- Keine Standseilbahn, sondern eine echte Zahnradbahn (wird oft fälschlich als Funicolare bezeichnet).
- Historisch: gebaut um 1900, Inbetriebnahme 1901; sie gilt als eine der älteren noch betriebenen Anlagen dieser Art in Italien.
- Kurz, steil, urban: etwa 1,136 km Strecke, rund 194 m Höhenunterschied, mit bis zu 21,4% Maximalneigung (durchschnittlich ca. 16%).
- Spurweite: 1200 mm (Schmalspur); im Betrieb meist eingleisig mit Ausweiche in der Mitte.
- Halte: entlang der Strecke gibt es (je nach Zählweise/Benennung) mehrere Zwischenhalte; laut AMT werden u. a. San Rocco, Centurione, Bari, Cambiaso, Chiassaiuola, Salita Superiore Granarolo, Bianco bedient. (Ein Teil der Zwischenhalte ist „a richiesta“ – also Halt auf Anfrage.)
Betrieb & Zeiten (praktisch für Besucher)
- Laut AMT fährt sie werktags & samstags etwa 6:00–24:00, sonn-/feiertags etwa 8:00–21:00 (Details je nach Fahrplan/Tag).
- AMT veröffentlicht auch konkrete Abfahrtslisten/Service-Infos (inkl. ggf. Ersatzbus G1 bei Einschränkungen).
Warum man damit fahren sollte
- Schneller Höhengewinn ohne anstrengende Serpentinen zu Fuß.
- Tolles „Genua-von-oben“-Gefühl auf kurzer Strecke – und dazu dieser charmante, „retro“ rote Wagen-Look (wenn eine der historischen Garnituren im Einsatz ist).

