USA Unterkünfte

USA – Unterkünfte

Die USA bieten eine riesige Auswahl an Unterkünften – von einfachen Motels entlang legendärer Highways bis hin zu luxuriösen Resorts am Strand oder mitten in spektakulären Nationalparks. Je nach Reisestil, Budget und Route lohnt es sich, die verschiedenen Unterkunftsarten und Besonderheiten zu kennen. Wer seine Reise gut plant, kann oft Geld sparen und gleichzeitig komfortabler reisen.

Hotels

Hotels sind in den USA die klassische Unterkunftsform und in nahezu jeder Stadt verfügbar. Das Angebot reicht von günstigen Kettenhotels bis hin zu luxuriösen Premium-Hotels in den Metropolen. Besonders bekannte Hotelketten sind in den USA weit verbreitet, wodurch man sich oft auf einen ähnlichen Standard verlassen kann.

Viele Hotels bieten große Zimmer, Klimaanlage, kostenloses WLAN und Parkplätze. In einfachen Hotels ist häufig auch ein Frühstück enthalten, wobei dieses meist einfacher ausfällt als in Europa. In größeren Städten wie New York, Los Angeles oder San Francisco sind Hotels oft deutlich teurer als in ländlichen Regionen.

Motels

Motels gehören zum typischen Amerika-Erlebnis und sind besonders bei Roadtrips beliebt. Sie befinden sich häufig direkt an Highways oder am Stadtrand und bieten Parkplätze unmittelbar vor dem Zimmer. Dadurch eignen sie sich ideal für Reisende mit Mietwagen.

Motels sind meist günstiger als Hotels und oft unkompliziert aufgebaut. Der Standard reicht von sehr einfach bis überraschend komfortabel. Besonders entlang berühmter Straßen wie der Route 66 findet man viele traditionelle Motels mit nostalgischem Charme.

Günstige Hotels und Motels in den USA

Wir haben auf unseren Reisen meistens Motel 6 und Best Western genutzt, ab und zu auch einmal “Super 8”. Motel 6 hatte immer Angebote: die ersten beiden Personen xx €, jede weitere Person reduzierte yy € und dann wird das für eine Familie recht günstig. Die Einrichtung ist immer gleich (Corporate Identity) und meistens sauber.
Best Western ist, je nach Haus, ein Mittelding zwischen Motel und Hotel. Nicht ganz so einfach wie Motels, aber auch nicht so günstig, jedoch wesentlich billiger als ein Hotel. Das ist eigentlich so unser Ding und Best Western hat uns bisher nie enttäuscht.

Wann bucht man am besten Motels oder Hotels?

Vor meinem ersten USA Urlaub 1991 hatte ein Bekannter empfohlen, bei Roadtrips Motels am besten immer von Unterwegs, also immer 24 Std. vorher zu buchen, damals per Telefon, heute auch via Web. So, bleibt man einigermaßen flexibel und muß nicht hecheln um das nächste Motel zeitnah zu erreichen. Da man seine Kreditkartennummer hinterlegen muß, ist die Buchung für beide Seiten verbindlich. Es ist also egal, wann man eincheckt. Man kann auch in der Nacht kommen, das Motelzimmer wird einem frei gehalten. Das Motel bekommt in jedem Fall sein Geld und man selber ist frei in der Zeiteinteilung.

Möchte man in großen namhaften Hotels in den Metropolen wie New York City, Los Angeles, San Francisco absteigen, empfiehlt sich natürlich eine Reservierung weit vor dem Urlaub.

Resorts

Resorts sind größere Hotelanlagen, die oft zusätzliche Freizeitangebote bieten. Dazu gehören Pools, Wellnessbereiche, Golfplätze, Restaurants oder direkte Strandlagen. Besonders in Florida, Hawaii, Las Vegas oder Kalifornien sind Resorts sehr beliebt.

Resorts eignen sich vor allem für Urlauber, die einen komfortablen Aufenthalt mit vielen Annehmlichkeiten suchen. Allerdings sollte man die Nebenkosten genau prüfen, da in vielen Resorts zusätzliche Gebühren anfallen können.

Ferienwohnungen

Ferienwohnungen sind besonders praktisch für Familien, längere Aufenthalte oder Reisende, die selbst kochen möchten. Sie bieten häufig mehr Platz als Hotels und verfügen oft über Küche, Waschmaschine und mehrere Schlafzimmer.

In beliebten Urlaubszielen wie Florida, Kalifornien oder Hawaii sind Ferienwohnungen weit verbreitet. Gerade bei längeren Reisen können sie deutlich günstiger sein als Hotels, insbesondere wenn mehrere Personen gemeinsam reisen.

Camping

Camping ist in den USA äußerst beliebt und bietet die Möglichkeit, die beeindruckende Natur besonders intensiv zu erleben. Das Angebot reicht von einfachen Zeltplätzen bis hin zu modernen Campinganlagen mit Stromanschluss, Duschen und Waschmöglichkeiten.

Viele Nationalparks verfügen über eigene Campingplätze, die allerdings oft frühzeitig ausgebucht sind. Besonders in den Sommermonaten empfiehlt sich daher eine rechtzeitige Reservierung. Wer flexibel reisen möchte, kann auch mit einem Wohnmobil unterwegs sein – eine klassische Form des amerikanischen Roadtrips.

Nationalpark Lodges

Eine besondere Unterkunftsform in den USA sind die Lodges innerhalb der Nationalparks. Diese Unterkünfte befinden sich oft mitten in spektakulären Landschaften und ermöglichen ein einzigartiges Naturerlebnis!

Beliebte Lodges gibt es beispielsweise im Grand Canyon, Yellowstone oder Yosemite National Park. Da die Anzahl begrenzt ist, sind diese Unterkünfte häufig sehr lange im Voraus ausgebucht. Dafür spart man oft lange Fahrzeiten und erlebt Sonnenaufgänge oder Sternenhimmel direkt im Nationalpark.
Ich hatte z.B. versucht ein Zimmer im Old Faithful Inn inmitten des Yellowstone NP ein Jahr im Voraus zu buchen – vergebens, schon 1 Jahr vorher alles schon ausgebucht.

Airbnb

Airbnb und ähnliche Plattformen sind in den USA weit verbreitet. Dort findet man private Zimmer, Apartments oder komplette Häuser. Besonders in Großstädten oder beliebten Ferienregionen kann Airbnb eine interessante Alternative zum Hotel sein.

Allerdings unterscheiden sich die Regeln je nach Bundesstaat oder Stadt erheblich. In manchen Städten gibt es strenge Vorschriften für Kurzzeitvermietungen. Zudem kommen häufig Reinigungsgebühren oder Servicekosten hinzu, die den Gesamtpreis deutlich erhöhen können.

Resort Fees

In vielen amerikanischen Hotels und Resorts fallen sogenannte „Resort Fees“ an. Dabei handelt es sich um zusätzliche Pflichtgebühren, die oft erst vor Ort bezahlt werden müssen. Diese Gebühren werden beispielsweise für WLAN, Fitnessstudio, Pool oder andere Serviceleistungen erhoben.

Besonders in Las Vegas, Florida und großen Touristenzielen sind Resort Fees sehr verbreitet. Daher sollte man bei der Buchung immer den Gesamtpreis inklusive aller Gebühren prüfen.

Steuern & Zusatzkosten

In den USA werden Preise häufig ohne Steuern angegeben. Erst beim Bezahlen kommen lokale Steuern und Gebühren hinzu. Dadurch kann der Endpreis deutlich höher ausfallen als zunächst erwartet.

Zusätzlich können Parkgebühren, Gebühren für Gepäckaufbewahrung oder Gebühren für zusätzliche Personen entstehen. Vor allem in Großstädten sollte man sich vorab über mögliche Zusatzkosten informieren.

Trinkgeld

Trinkgeld spielt in den USA eine deutlich größere Rolle als in vielen europäischen Ländern. In Hotels erhalten beispielsweise Gepäckträger, Zimmerpersonal oder Valet-Parking-Mitarbeiter häufig Trinkgeld.

Für das Housekeeping werden meist ein bis mehrere Dollar pro Nacht empfohlen. Auch bei Shuttle-Services oder besonderen Dienstleistungen ist ein kleines Trinkgeld üblich. Wer die amerikanischen Gepflogenheiten kennt, vermeidet unangenehme Situationen und zeigt Wertschätzung für den Service.

Fazit

Die USA bieten für nahezu jeden Reisestil die passende Unterkunft – vom günstigen Motel bis zum luxuriösen Resort oder naturnahen Campingplatz. Wer sich vorab über Zusatzkosten, Resort Fees und regionale Besonderheiten informiert, kann seine Reise besser planen und unangenehme Überraschungen vermeiden. Besonders bei beliebten Reisezielen und Nationalparks lohnt sich eine frühzeitige Buchung.


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