In der näheren Umgebung Herfords gibt es einige Ausflugsziele, die die meisten Herforder kennen, die ich hier den Nicht-Herfordern vorstellen möchte.
1. Das Hermannsdenkmal bei Hiddesen/Detmold (41km / ca. 47 Minuten von Herford)

Vorweg: das Hermannsdenknmal zeigt den Cherusker-Fürsten Arminius, doch wieso heißt dann das Hermannsdenkmal “Hermanns”-Denkmal und nicht Arminiusdenkmal? Die Forschung geht heute davon aus, das selbst Arminius nicht sein richtiger Name war, sondern der, den ihm die Römer gegeben haben. Sein richtiger Name ist unbekannt. Den Namen Hermann verdankt Arminius Martin Luther. Arminius trug die lateinische Bezeichnung “dux belli” was soviel heißt wie Anführer im Krieg. Martin Luther übersetzte “dux belli” mit “Herr man” und so wurde aus Arminius Hermann.
Die Geschichte der Varus-Schlacht, in der Arminius (* um 17 v. Chr.; † um 21 n. Chr.) als Oberbefehlshaber der Germanen, drei römische Legionen unter Führung von Publius Quinctilius Varus (* 47/46 v. Chr. in Cremona; † 9 n. Chr. in Germanien) besiegte, kennen viele Geschichts-Interessierte in ganz Deutschland. Darüber wurde schon in vielen TV Sendungen berichtet. Sehr viele kennen auch den Streit darum, wo die Schlacht denn real stattgefunden hat: In Kalkriese bei Osnabrück, oder im Teutoburger Wald bei Detmold? Weit bevor die Ärchäologen die ersten Entdeckungen bei Kalkriese machten, hatte man allerlei römische Gegenstände im Teutoburger Wald bei Hiddesen/Detmold gefunden und so glaubten die Archäologen und eben auch der Bildhauer Ernst von Bandel an die Schlacht bei Detmold, und da Arminius von vielen Deutschen zum “ersten Deutschen” hochstilisiert wurde, wollte EvB Arminius unbedingt ein Denkmal setzen: Das Hermannsdenkmal.
Das Hermannsdenkmal ist in Ostwestfalen-Lippe eigentlich DAS Ausflugsziel Nr.1 und deutschlandweit, soweit ich weiß, die größte Kollossalstatue.
Doch ganz so, wie viele Deutsche oder auch Ernst von Bandel glaubten, hat sich die Geschichte nicht abgespielt. Arminius war nicht der heroische Germane der als Patriot zum Kampf gegen die Römer blies. Heute sieht die Forschung Arminius eher als den Anführer einer Revolte von germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten.
Sowohl Arminius’ Vater als auch sein Onkel Inguiomer standen auf Seiten der Römer und waren unter den Cheruskern pro-römisch. Der Bruder Flavius, wie auch Arminius, dienten als Führer germanischer Verbände im römischen Heer und lernten so römische Kampf-Taktik kennen. Auf Grund seiner Verdienste erhielt er sogar das römische Bürgerrecht , sowie den Rang eines Ritters! Das war so um 4 n.Chr. – 6 n.Chr..
Um 7 n.Chr – 8 n.Chr. kehrte Arminius in das Stammesgebiet der Cherusker zurück. Er war jedoch nicht der alleinige Cherusker Führer – im Gegenteil – es gab viele erbitterte Auseinandersetzungen.
In dem Moment, 9 n.Chr., wo der Statthalter Publius Quinctilius Varus bis an die Weser vorrückken und Cherusker-Territorium einnehmen wollte, war für Arminius, im heutigen Sprachgebrauch, die rote Linie überschritten.
Wochen vor dem geplanten Einmarsch der Römer hielten sich Arminius und seine Gefolgsleute im Lager der Römer auf und tafelten auch mit den Römern und Varus. Zum einen erfuhren sie so vieles über die geplanten Aktionen der Römer, zum anderen konnten sie Falschmeldungen streuen, die die römischen Legionen beeinflußten. Im ersten Moment mag man denken, wie unvorsichtig von den Römern, doch Varus vertraute Arminius, denn der hatte immerhin das römische Bürgerrecht und war Ritter!
So streuten die Gernmanen das Gerücht von Unruhen in einem ganz bestimmten Gebiet. Der römische Fürst Segestes witterte Verrat, wollte Arminius in Ketten legen lassen und Varus von einer Schlacht diesem Gebiet abhalten, zumal sich die römischen Verbände auf unbekanntem Terrain bewegen würden. Doch Publius Quinctilius Varus lehnte ab. Er vertraute Arminius. So kam es, wie es kommen mußte.
Die Germanen lockten die römischen Truppen in unwegsames, sumpfiges Gelände. Dort kannten sich die Germanen aus, doch die römischen Truppen, die in geschlossener Formation agierten, hatten das Nachsehen.
Heute wird oftmals so getan, als sei das der Untergang des römischen Reiches gewesen, doch dem war nicht so. Es war nicht mehr als eine empfindliche Niederlage, doch es hielt die Römer ab, weiter in germanisches Gebiet vorzudringen.
Aber wo hatte nun die Schlacht stattgefunden? Man weiß es bis heute nicht genau. Auf Grund von Ausgrabungsfunden ging man vom Teutoburger Wald aus, doch viele Jahre später fand man Münzen und Rüstungsgegenstände in größeren Mengen bei Kalkriese und so nimmt man heute an, dass die Schlacht dort stattfand. Eine genaue Bestimmung könnte die Lage des Sommer- und Winterlagers der Römer liefern, da die Kämpfe nie weit entfernt dieser Lager stattfanden, doch auch die Position dieser Lager ist bis heute ungeklärt.
Was wurde aus den beiden Anführern? Varus beging noch auf dem Schlachtfeld Selbstmord und Arminius wurde, gerade mal 37 Jahre alt, 21 n.Chr. ermordet.
Eine interessante Seite hierzu: http://www.varusschlacht-im-teutoburger-wald.de/
Der Bildhauer Ernst von Bandel glaubte zwar an die Schlacht bei Detmold, doch der Standort des Denkmals gibt nicht den geglaubten Standort der Schlacht wieder. Vielmehr sollte das Denkmal von weitem sichtbar sein. Aus diesem Grund entschied man sich für den 386m hohen Berg Grotenburg und hier für einen Platz in einer Ringwallanlage, genannt Großer “Hünenring”. Diese Ringwallanlage wurde durch den Denkmalsbau weitestgehend zerstört. 1905 fanden Grabungen statt die Holzspuren zu Tage förderten , das auf 300 v.Chr. datiert wurde.
| Jahr | Tätigkeit |
|---|---|
| 1838 | Baubeginn des Denkmals |
| 1846 | Fertigstellung des Sockels |
| 1848-1863 | Pause wegen fehlender Gelder und politischer Unterstützung |
| Juni 1869 | Besuch des Kaisers. Dadurch erwacht neues Interesse am Bau und die Arbeiten gehen weiter |
| 1875 | feierliche Einweihung |
| 1876 | Tod von Ernst von Bandel |
Das Hermannsdenkmal ist untrennbar mit seinem Schöpfer verbunden, der zeitlebens daran arbeitete. Ernst von Bandel steckte sein ganzes Vermögen in das Denkmal und verzichtete auch noch auf ein Künstlerhonorar, weshalb die Baukosten des Denkmals “überschaubar” blieben. Gegen Bauende lebte er dauerhaft in einer kleinen Hütte unterhalb des Denkmals. Die Bandel-Hütte existiert noch heute und kann besichtigt werden.
Höhe der Kupferstatue: 26,57Meter
Anzahl der Kupferplatten: 200
Gewicht der Statue inkl. Standplatte: 42,8 t
Höhe des Sandstein-Unterbaus: 26,89 m
Höhe des Sockels: 2,2m
Öffnungszeiten:
Eintrittspreis:
Homepage:
GPS-Position:
2. Die Externsteine bei Horn Bad Meinberg (48km / ca. 54 Minuten von Herford)

Die Externsteine sind eine Natursehenswürdigkeitin der Nähe des kleinen Ortes Horn Bad Meinberg.
3. Die Sparrenburg in Bielefeld (19km / ca. 31 Minuten von Herford)

Eine Stadt, nur 15 km entfernt, mit der sich Herford immer schon in Konkurrenz wähnt ist Bielefeld. Im Bielefelder Stadtbezirk Mitte liegt die restaurierte Festungsanlage Burg und Festung Sparrenberg, die heute abgekürzt Sparrenburg genannt wird. Die Sparrenburg ist DAS Wahrzeichen Bielefelds und ist die nördlichste erhaltene Spornburg (Sornburgen iegen auf einem Fels- oder Bergsporn) Deutschlands.
Bielefeld liegt direkt am Teutoburger Wald und die Festungsanlage steht auf dem 180 m hohen Sparrenberg, der ein Teil des Teutoburger Waldes ist.
Der Bau der Sparrenburg (ich bleibe mal bei dieser verkürzenden Schreibweise) geht auf das Jahr 1250 zurück Bauherr war der Graf von Ravensberg. Grund des Baus war die Sicherung des Passes über den Teutoburger Wald bei Bielefeld, sie diente dem Schutz der um 1214 (erste Erwähnung als Stadt) gegründeten Stadt Bielefeld. Urkundlich erwähnt wurde die Burg erstmals 1256.
Der Ort Bielefeld also im 9. Jahrhundert gegründet (1214 erstm. als Stadt erwähnt) und die Burg erstmals 1256 urkundlich erwähnt – eigentlich ist das immer genau umgekehrt. Erst baute man füher eine schützende Burg und später wuchs dann die Stadt drum herum. Aus diesem Grund gehen Wissenschaftler seit einiger Zeit davon aus, das es einen wesentlich älteren Vorgängerbau gegeben haben muß.
Als Graf Bernhard von Ravensberg 1346 starb, hinterließ er keine Kinder, wodurch das Haus Calvelage-Ravensberg ausstarb. Die Burg fiel nun an viele unterschiedliche Besitzer.
Ich mache es kurz:
Graf Gerhard I. von Jülich-Berg
Graf Wilhelm II. von Ravensberg
Herzog Wilhelm von Jülich-Berg
Herzog Johann von Jülich-Kleve-Berg
Um 1535 wurde die Festung so ausgebaut, dass sie Kanonenfeuer standhalten und eigene Geschütze einsetzen konnte. So entstand die größte Festung in Westfalen und eine der am besten erhaltenen renaissance-zeitlichen Befestigungsanlagen in Norddeutschland.
Herzog Johann Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)aus dem Hause Jülich starb 1609 und hatte ebenfalls keine männlichen Nachfahren. In den Zeiten des 30 jährigen Krieges fiel die Burg an unterschiedliche
Herrscher aus den verschiedensten Ländern (Spanier, Schweden…). Der Westfälische Friede von 1648 bestätigte die Zugehörigkeit zu Brandenburg-Preußen.
Im ausgehenden 17. Jahrhundert genügte die Burg nicht mehr den Erfordernissen wurde noch ein Zeit lang als Gefängnis genutzt, verfiel aber immer mehr und wurde schließlich abgetragen. Ein Teil der Steine wurde beim Bau der 55er-Kaserne (Hans-Sachs-Straße) verwendet, ein anderer teil wurde verkauft.
Im 19. Jahrhundert setze eine Burgenromatik ein. So auch in Bielefeld, wo sich das „Comité zur Wiederherstellung des Thurmes auf dem Sparenberge“ gründete, die tatsächlich Teile der Burg wieder errichteten. Zu einem Wiederaufbau trug auch bei, dass die Stadt Bielefeld die Anlage für einen Preis von 8.934,90 Mark vom preußischen Staat erwerben konnte, obwohl der Wert auf 70.000,00 Mark geschätzt wurde. Am 24. April 1888 wurde das Bauwerk mit Festsaal, Restaurant und Museumsräumen übergeben.
Im 3. Reich wurde die Burg als Flakstellung genutzt und beim Luftangriff auf Bielefeld, am 30. September 1944, sehr schwer beschädigt. Lediglich der Turm blieb unversehrt.
Die Burg wurde von 1948 bis 1987 fast durchgängig restauriert. Am 17. September 2014 eröffnete das Besucherzentrum der Sparrenburg.
Der oberirdische Teil der Sparrenburg kann ganzjährig besichtigt werden, ein Eintritt wird nicht erhoben.
Zur späten Nachtstunde wird das Brückengitter verschlossen. Die weiteren Anlagen der Sparrenburg sind von April bis Oktober täglich zugänglich, einschließlich der Besteigung des 31,5 Meter[5] hohen Turmes und der des südöstlichen Teils der 285 Meter
langen unterirdischen Gänge (Kasematten).
Der nordwestliche Teil der unterirdischen Gänge ist, bis auf drei Führungen pro Jahr, nicht zugänglich. Grund: Dort haben viele Fledermäuse ihren Unterschlupf.Die Parkanlagen der
Sparrenburg sind für Fledermäuse ein wichtiges Nahrungshabitat. So werden die unterirdischen Gewölbe als Quartier von ca. 10 Fledermausarten genutzt.
4. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica (27km / ca. 36Minuten von Herford)


Hintergrund
Nachdem Kaiser Wilhelm I. am 9. März 1888 gestorben war, wurden ihm vielerorts Denkmäler geplant und gebaut. Das Denkmal an der Porta ist eines der letzten Großdenkmäler, das Kaiser Wilhelm I. gewidmet war. Die Initiative für den Denkmalbau ging vom Landrat des Kreises Minden, Alexander von Oheimb aus. Der Abgeordnete Hösch hatte bereits im April 1888, also nur einen Monat nach dem Tode
Kaiser Wilhelms I., die Porta Westfalica als Standort vorgeschlagen, und die Mindener Stadtverordnetenversammlung nahm diesen Vorschlag auf. Beauftragt wurde das Denkmal durch den Landtag
der Provinz Westfalen (NRW existierte noch nicht). Am 15. März 1889 wurde sowohl über das Denkmal angestimmt, als auch über den Standort. Als Alternativstandort war die Hohensyburg beim Dortmunder Stadtteil Syburg vorgesehen.
Planungen und Auftragsvergabe
Der aus Herzebrock stammende Bildhauer Caspar von Zumbusch wurde als Bildhauer für die Bronzefigur gefunden. Aber wem sollte man die architektonische Gestaltung übertragen? Die Provinz Westfalen entschied sich dafür einen Architektenwettbewerb auzuschreiben. Diesen Architektenwettbewerb entschied der junge Berliner Architekt Bruno Schmitz für sich. Bruno Schmitz hatte bereits von sich reden gemacht, denn er hatte zuvor schon den Wettbewerb für das Kyffhäuserdenkmal gewonnen. Bruno Schmitz zeichnet ebenfalls verantwortlich für das Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz (1897) und
das Leipziger Völkerschlachtdenkmal (1913).
Bau des Denkmals
Drei Jahre nach der Abstimmung im Landtag, im Sommer 1892, begann man mit den Vorbereitungen zum Bau, der fünf Jahre dauern sollte (1892 bis 1896). Man denkt da nicht so dran, aber der Bau des Denkmals gab mehr als 200 Menschen Arbeit, denn es es gab Maurer, Steinhauern, Schmiede, Schlosser und Wegebauer auf der Baustelle.
Der verwendete Sandstein, sogenannter Portasandstein, stammte aus der Region.
Am 18. Oktober 1896 wurde das Denkmal im Beisein von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria im Rahmen einer Feier eingeweiht, an der zwischen 15.000 und 20.000 Menschen teilnahmen.
Höhe des Baldachin mit Kaiserkrone: 51m
Höhe des Bronzestandbildes: 7m
Höhe des Steinsockels: 5m
Baumaterial: Portasandstein
Baukosten: 833.000 Goldmark
Volumen des gebauten Mauerwerkes: 13.000m3
Länge aller Treppenstufen: 3.000 Meter
Die Porta Westfalica ist der Durchbruch der Weser zwischen Wiehengebirge und Wesergebirge. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal steht auf der Seite des Wiehengebirges und hier auf dem Wittekindsberg.
(Zur Wittekind-Sage lesen Sie bitte heir: )
Unter dem Denkmal wurden viele Stollen zur Eisenerzgewinnung angelegt – der sogenannte Denkmalsstollen. Im Dritten Reich, die Erzgewinnung war unretabel geworden, wurden ab März 1944 die Stollen mit über 1300 KZ-Häftlingen weiter ausgebaut. Im zweiten Weltkrieg sollten hier rüstungswichtige Produkte feindsicher hergestellt werden.
Nach Kriegsende war diese Gegend britisch besetzt und die britische Verwaltung entschied den Stollen unbrauchbar zu machen und ihn zu sprengen. Man hatte Angst dass das Denkmal einstürzen würde, doch am 23. April wurde der Stollen gesprengt. Das Denkmal bliebt zwar unbeschädigt doch Teile der Ringterrasse (Vorplatz) stürzen ab. Der Rest mußte abgestützt werden und ein Zaun sicherte das unsichere Gelände. Dieser Zustand blieb so bis 2016 (!). Im Zuge der Sanierungsarbeiten von 2014 – 2017 wurde die Ringterrasse rekonstruiert und wiederhergestellt.
5. Schachtschleuse Minden (35km / ca. 44 Minuten von Herford)

Im Bild zu sehen, das Obertor der Schachtschleuse Minden
Die Schachtschleuse Minden bildet im Prinzip, zusammen mit dem Wasserstrassenkreuz, einen eistungsfähigen Anschluss der Mittelweser und der Bremer Seehäfen an das deutsche und europäische Binnenwasserstraßennetz und wurde in einem Atemzug zusammen mit dem Wasserstraßenkreuz gebaut.
Bauzeit: 1911-1914
Steuerung: Fernbedienung von Minden aus
Nutzlänge: 85m
Nutzbreite: 10m
durchschnittl. Fallhöhe: 13,3m
Typ des Obertors: Klapptor
Typ des Untertors: Hubtor (63t)
Füllungsvermögen der Sparbecken: 7300m3
Funktion: zusammen mit der Schachtschleuse gewährleistet das Wasserstrassenkreuz einen leistungsfähigen Anschluss der Mittelweser und der Bremer Seehäfen an das deutsche und europäische Binnenwasserstraßennetz.
Homepage: —
andere Internetseiten:
6. Wasserstrassenkreuz Minden (35km / ca. 42 Minuten von Herford)

Im Bild: alte Kanalbrücke Minden
Bei dem Wasserstraßenkreuz handelt es sich, wie der Name schon sagt, um die Kreuzung ´zweier Wasserstrassen. Das Besondere: Der Mittellandkanal wird in einer Trogbrücke über die Weser geführt, die ca. 13 Meter tiefer liegt. Genauer gesagt, sind es heute zwei Brücken. Die Erste wurde 1915 für den Schiffsverkehr geöffnet, die zweite, über die der Schiffsverkehr heute fließt, 1998.
Die beiden Brücken überspannen die Weser und ihre Auen um 370 (alte Brücke), bzw. 398 Meter (neue Brücke).
unterer Flußlauf: Weser
Gesamtlänge: 370 Meter
Tragfähigkeit: 24.000 Tonnen
Baubeginn: August 1911
Fertigstellung u. Eröffnung: 25. Mai 1914
Bauzeit: 33 Monate
Funktion: zusammen mit der Schachtschleuse gewährleistet das Wasserstrassenkreuz einen leistungsfähigen Anschluss der Mittelweser und der Bremer Seehäfen an das deutsche und europäische Binnenwasserstraßennetz.
Homepage: —
andere Internetseiten: Bei https://www.teutoburgerwald.de
GPS-Position: 52°18’11.1″N 8°55’53.7″E