Wir sind am 15.06.26 morgens gegen 08:00 Uhr gestartet. Folgende Strecke war geplant: Um zum einen den Mautgebühren zu entgehen, zum anderen aber auch dem Chaos am Brenner zu entgehen, sind wir zuletzt immer über Füssen, Imst, Landeck und den Schweizer Grenzort Martina GR gefahren. Das ist landschaftlich schön und frei von Maut und Chaos.
Wenn wir nach Südtirol gefahren sind, sind wir in Martina hoch nach Nauders und über den Reschenpass gefahren, doch nun ging es weiter geradeaus über die Hauptstraße 27 (H27) Richtung St. Moritz.
Bei Biberwier haben wir zum ersten Mal eine kurze Rast gemacht.
Eigentlich ist das der Blick Richtung Zugspitze, doch welcher Berg das auf dem Foto ist, kann ich leider nicht sagen.


Blick auf Tarrenz

Blick in Richtung Imst



Gegen 13:00 Uhr erreichten wir St. Moritz.
Wer hat nicht schon mal den Namen St. Moritz gehört? Dr Ort selbst riß mich jedenfalls nicht vom Hocker, die Landschaft ist aber wunderschön.
Wenn man auf der H3 weiterfährt, fährt man an einigen schön gelegenen Seen entlang, die zur Engadiner Seenplatte gehören: St. Moritzersee, Lej da Champfèr, Silvaplanersee und den Silsersee (Bilder unten)


Kurz hinter dem Silsersee geht es dann in Serpentinen den Malojapass hinunter Richtung italienischer Grenze bei Bregaglia.
Der Höhenunterschied zwischen der Engadiner Seenplatte und dem Grenzort Bregaglia beträgt knapp 1000m.

Gegen 14:45 erreichten wir Domaso am Comer See. Unser gebuchtes Hotel lag etwas zurück, weshalb wir es nicht sofort fanden und wo man parken kann. So parkten wir auf dem Parkplatz der vor dem Hotel gelegenen Pizzeria. Ich blieb im Auto. Gestenreich gab uns die Bedienung der Pizzeria zu verstehen, das wir dort nicht parken dürften und führte sich auf wie Rumpelstilzchen. Der große Parkplatz war doch leer – was sollte das Theater? Meine Partnerin hatte das Hotel und die Parkmöglichkeit im Hof gefunden und nach wenigen Minuten hatte die Dame ihren Parkplatz wieder für sich – und natürlich potentielle Kunden verloren.
Unser gebuchtes Hotel:
Vischi Hotel, Via Case Sparse, 14, 22013 Domaso CO, Italien
http://www.hotelvischi.com/
Das Hotel gefiel uns eigentlich super gut. Parkplatz im Hof wie bei einem amerikanischen Motel und sehr schöne Zimmer mit kleinem Balkon.
Nachdem wir die Koffer auf dem Zimmer hatten und uns eingelebt hatten, haben wir einen Erkundungsspaziergang durch Domaso gemacht.

Wir hatten auch Kaffee-Hunger, aber was wir in einem Café an der Uferpromenade bekamen, hatte mit Kaffee oder Eiskaffee wenig zu tun. Keine Ahnung was wir da komisches bestellt hattten.
Für den nächsten Tag hatten wir eine Bootstour nach Ballagio geplant. Wir gingen jetzt zum Schiffsanleger und schauten nach den Abfahrtszeiten, denn die Informationen im Internet waren widersprüchlich und die Anbieter sehr unterschiedlich. Hier am Anleger bekamen wir nun alle Informationen aus erster Hand.

Domaso vom Schiffsanleger aus gesehen

Wenn man an der Uferstraße, die SS340dir, entlang geht, stellt man fest, das es hier in der Altstadt, auf Seeniveau auch nur diese eine Straße, gibt, über die sich der komplette Verkehr wälzt. Von hier führen kleine Gassen, zu den Häusern die in der “zweiten Reihe” stehen.
Die nächsten Straßen im Dorfinnern liegen dann schon am Berg wo man zu den Häusern gelangt die am Hang gebaut wurden.

Der Livo, ein Zulauf des Comer Sees
Unseren ersten Erkundungsspaziergang durch Domaso hatten wir hinter uns und so langsam knurrte der Magen, aber wo essen?
Wir fanden nachfolgende Pizzeria, die für unsere wenigen Tage in Domsao unser Lieblingsrestaurant werden sollte. Die Pizza war super und das Personal äußerst aufmerksam!
Pizzeria Arcobaleno
Via Case Sparse, 23, 22013 Domaso CO, Italien
Tel. +39034496133
Als wir wieder im Hotel waren, setzten wir uns noch etwas auf den Balkon und genossen die warme Abendluft, die sich mit der fischigen Abluft, des direkt gegenüber liegenden Restaurants mischte. Na toll.