USA – State- National- und Tribal Parks

State- National- und Tribal Parks in den USA – Naturwunder zwischen Wüste, Bergen und Küsten

Die Nationalparks gehören zu den größten Sehenswürdigkeiten der USA. Vom Grand Canyon über die Geysire des Yellowstone bis zu den Granitfelsen des Yosemite Nationalparks bieten sie einzigartige Landschaften und unvergessliche Naturerlebnisse. Wer eine USA-Reise plant, sollte mindestens einen Nationalpark in seine Route aufnehmen. Damit der Besuch reibungslos verläuft, lohnt es sich, einige Besonderheiten der amerikanischen Nationalparks zu kennen.

Nationalparks

Nationalpark-Pass – Der America the Beautiful Pass

Für viele Nationalparks wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Wer mehrere Parks besuchen möchte, kann mit dem „America the Beautiful Pass“ häufig Geld sparen. Der Jahrespass gilt für zahlreiche Nationalparks, National Monuments und weitere Gebiete des National Park Service.

Der Pass ist fahrzeuggebunden und berechtigt in der Regel alle Insassen eines privaten Fahrzeugs zum Eintritt. Bereits nach dem Besuch von drei bis vier größeren Nationalparks kann sich die Anschaffung lohnen. Der Pass ist an vielen Parkeingängen sowie online erhältlich.

Reservierungssysteme

Aufgrund der steigenden Besucherzahlen setzen einige Nationalparks inzwischen auf Reservierungssysteme. Diese sollen lange Wartezeiten vermeiden und die Natur schützen.

Je nach Park kann eine Reservierung für bestimmte Straßen, Tageszeiten oder Besucherbereiche erforderlich sein. Die Regelungen ändern sich teilweise von Jahr zu Jahr. Daher sollten Reisende einige Monate vor der Reise prüfen, ob für ihren Wunschpark zusätzliche Reservierungen notwendig sind.

Beliebte Parks mit zeitweisen Reservierungssystemen sind unter anderem Yosemite, Rocky Mountain, Glacier oder Arches National Park.

Camping in den Nationalparks

Camping gehört zu den beliebtesten Übernachtungsformen in den amerikanischen Nationalparks. Viele Parks verfügen über gut ausgestattete Campingplätze mit Toiletten, Trinkwasser und Picknickbereichen.

Besonders in den Sommermonaten sind die Plätze oft Monate im Voraus ausgebucht. Wer auf einem offiziellen Campingplatz übernachten möchte, sollte daher möglichst früh reservieren.

Neben klassischen Zeltplätzen gibt es häufig Stellplätze für Wohnmobile. Einige Parks bieten auch sogenannte Backcountry-Campingmöglichkeiten für Wanderer an. Hierfür sind meist zusätzliche Genehmigungen erforderlich.

Shuttlebusse

In vielen Nationalparks verkehren kostenlose Shuttlebusse. Sie entlasten die Straßen, reduzieren Parkplatzprobleme und helfen dabei, die Natur zu schützen.

Besonders bekannt sind die Shuttles im Zion National Park, im Grand Canyon National Park oder im Yosemite Valley. Während der Hauptsaison kann die Nutzung der Shuttlebusse teilweise sogar die einzige Möglichkeit sein, bestimmte Bereiche des Parks zu erreichen.

Für Besucher bieten die Busse den Vorteil, dass sie sich nicht um Parkplätze kümmern müssen und unterwegs flexibel ein- und aussteigen können.

Permit-Systeme

Neben Eintrittsgebühren und Reservierungen gibt es in einigen Parks sogenannte Permits. Dabei handelt es sich um spezielle Genehmigungen für bestimmte Aktivitäten.

Permits werden beispielsweise benötigt für:

  • Backcountry-Wanderungen
  • Mehrtägige Trekkingtouren
  • Besteigungen bekannter Gipfel
  • Wildnis-Camping
  • Rafting-Touren auf bestimmten Flüssen

Für einige der begehrtesten Touren werden die Genehmigungen über Lotterieverfahren vergeben. Wer eine spezielle Wanderung plant, sollte sich daher frühzeitig informieren.

Die besten Nationalparks für Einsteiger

Wer zum ersten Mal einen amerikanischen Nationalpark besucht, sollte mit einem Park beginnen, der leicht erreichbar ist und eine gute Infrastruktur bietet.

Grand Canyon National Park

Der Grand Canyon gehört zu den bekanntesten Naturwundern der Welt. Die Aussichtspunkte sind bequem mit dem Auto oder Shuttlebus erreichbar und bieten spektakuläre Ausblicke.

Yosemite National Park

Yosemite beeindruckt mit gewaltigen Granitfelsen, Wasserfällen und uralten Mammutbäumen. Viele Highlights lassen sich auch ohne lange Wanderungen erleben.

Bryce Canyon National Park

Die einzigartigen Felsnadeln des Bryce Canyon sind besonders fotogen. Mehrere Aussichtspunkte sind direkt mit dem Auto erreichbar.

Zion National Park

Zion bietet beeindruckende Schluchten und zahlreiche Wanderwege. Dank des gut organisierten Shuttle-Systems eignet sich der Park auch für Erstbesucher.

Yellowstone National Park

Yellowstone ist berühmt für seine Geysire, heißen Quellen und die große Tierwelt. Die meisten Sehenswürdigkeiten können bequem über ein gut ausgebautes Straßennetz erreicht werden.

Yosemite Reservierungen

Der Yosemite National Park zählt zu den meistbesuchten Parks der USA. Deshalb gelten regelmäßig besondere Zugangsbeschränkungen und Reservierungsregeln.

Je nach Saison kann für die Einfahrt eine zusätzliche Reservierung erforderlich sein. Auch Campingplätze und Unterkünfte im Park sind häufig lange im Voraus ausgebucht.

Wer Yosemite während der Sommerferien oder an Feiertagswochenenden besuchen möchte, sollte seine Reise möglichst früh planen. Alternativ bieten sich Besuche in der Nebensaison an, wenn deutlich weniger Besucher unterwegs sind.

Grand Canyon Tipps

Der Grand Canyon ist deutlich größer, als viele Besucher erwarten. Für den ersten Besuch empfiehlt sich meist der South Rim, der ganzjährig geöffnet ist und die beste Infrastruktur bietet.

Einige hilfreiche Tipps:

  • Früh am Morgen oder am späten Nachmittag besuchen, um Menschenmengen zu vermeiden.
  • Ausreichend Wasser mitnehmen, besonders im Sommer.
  • Die Entfernungen nicht unterschätzen.
  • Für Sonnenauf- und Sonnenuntergänge genügend Zeit einplanen.
  • Wanderungen in den Canyon nur mit realistischer Selbsteinschätzung unternehmen.
  • Die kostenlosen Shuttlebusse nutzen.

Wer mehr Zeit hat, sollte mindestens eine Übernachtung in der Nähe des Parks einplanen. So lassen sich die wechselnden Lichtstimmungen am Canyon besonders gut erleben.

State Parks

Neben den National Parks gibt es dann noch Stade Parks. Dieses sind Parks unter Verwaltung der Bundesstaaten.-
Hier gilt der America-the-Beautiful Paß nicht.
Es gibt über 10.000 State Parks die z.T. so spektakulär sind, dass sie es locker mit einem National Park aufnehmen können.
Die bekanntesten sind:
Valley of Fire State Park (Nevada)
Dead Horse Point State Park (Utah)
Custer State Park (South Dakota)
Gooseberry Falls State Park (Minnesota)
Silver Falls State Park (Oregon)
Letchworth State Park (New York)
Hocking Hills State Park (Ohio)

Naturparks nicht-staatlicher Betreiber

Eine genaue Gesamtzahl gibt es leider nicht, weil es in den USA keine zentrale Statistik für alle von Indianerstämmen, privaten Organisationen oder lokalen Gemeinschaften betriebenen Naturparks gibt.

Tribal Parks (Indianerreservate)

Allein die verschiedenen Indianerstämme der USA betreiben mehrere Dutzend eigene Schutzgebiete, oft als „Tribal Parks“, „Heritage Areas“ oder „Tribal Preserves“ bezeichnet. Auch hier gilt der America-The-Beautiful Pass nicht!
Die bekanntesten sind:

Monument Valley Navajo Tribal Park
Antelope Canyon (auf Navajo-Land)

Little Colorado River Navajo Tribal Park
Four Corners Monument Navajo Tribal Park
Ute Mountain Tribal Park
Lake Powell Navajo Tribal Park

die beiden fett markierten habe ich selber schon besucht und kann sie uneingeschränkt empfehlen und jedem ans Herz legen.

Fazit

Die Nationalparks, Stateparks und Tribal Parks gehören zu den größten Highlights jeder USA-Reise. Eine gute Vorbereitung mit Informationen zu Eintrittspässen, Reservierungen, Campingplätzen und Genehmigungen hilft dabei, den Besuch stressfrei zu gestalten. Egal ob Grand Canyon, Yosemite oder Yellowstone – die amerikanischen Parks bieten beeindruckende Naturerlebnisse und unvergessliche Eindrücke für Reisende jeden Alters.


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